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Wirtschaft und Wirtschaftsstandort Hessen


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Analysen und Prognosen zur Wirtschaftsstruktur und -entwicklung in Hessen gehören zu unseren grundlegenden Aufgaben. Sie liefern die Basis für unsere Arbeiten zu Fragen von Arbeitsmarkt und Regionalentwicklung. Darüber hinaus betrachten wir die Entwicklung wichtiger Branchen in Hessen und analysieren die Hintergründe des sich vollziehenden wirtschaftlichen Strukturwandels.

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Kurz- und Langzeitprognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung

Wir erstellen quartalsweise den "Hessischen Konjunkturspiegel". Gegenstand des Konjunkturspiegels ist zum einen die Konjunkturberichterstattung mit Daten und Analysen zum Arbeitsmarkt, zur Umsatz-, Auftrags- und Beschäftigungsentwicklung in wichtigen hessischen Wirtschaftszweigen sowie zum Außenhandel. Zum anderen enthält der Konjunkturspiegel Kurzberichte und Schwerpunktthemen zu unterschiedlichen Aspekten der hessischen Wirtschaft.

Im „Hessenreport“ zeigen wir für die drei Regierungsbezirke die Wirtschaftsentwicklung bis zum Jahr 2030 an Hand der Indikatoren Bruttowertschöpfung, Erwerbstätigen und Arbeitsproduktivität auf. Die Analysen erfolgen sektoral differenziert nach den Wirtschaftsbereichen: Land- und Forstwirtschaft; Verarbeitendes Gewerbe;  Bergbau, Energie- und Wasserversorgung; Baugewerbe; Handel, Verkehr und Gastgewerbe, Information und Kommunikation; Finanz- und Versicherungsdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen; Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte.

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Branchen- und Strukturanalysen

Branchenanalysen zählen zu unseren klassischen Aufgaben. Für alle wichtigen hessischen Industriebranchen wie Chemie/Pharma-, Automobil-, Elektro-, Maschinen-, Metall-, Gummi- und Kunststoff- oder Luft- und Raumfahrtindustrie werden regelmäßig Branchenprofile erstellt, die vielfältige Informationen zur Verfügung stellen. Aber auch neue, meist noch kleine Querschnittsbranchen werden aufmerksam beobachtet. Für den Dienstleistungsbereich sind unsere Studien zur Kultur- und Kreativwirtschaft, die Analysen zur Tourismuswirtschaft sowie zur Struktur und Entwicklung der Gesundheitswirtschaft beispielhaft zu nennen.

Für die hessische Landesregierung untersuchen wir regelmäßig Themen, die für den Hessischen Mittelstand von Bedeutung sind wie beispielsweise Fachkräftebedarf, Innovationen, Internationalisierung. Der aktuelle "Hessische Mittelstandsbericht" umfasst eine Situationsbeschreibung im Hinblick auf Bedeutung, Struktur und Entwicklungsgeschehen des hessischen Mittelstandes. Der Schwerpunkt des Berichts ist den zentralen Handlungsfeldern der hessischen Mittelstandspolitik, ihren Zielen und Maßnahmen gewidmet. Der Bericht wurde im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen erstellt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert.

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Analysen zur Außenwirtschaft

Wir fertigen Analysen zu den Direktinvestitions- und Außenhandelsverflechtungen Hessens mit dem Ausland und insbesondere mit den europäischen Nachbarländern und zeigen hierbei die internationale Ausrichtung der hessischen Wirtschaft auf. In einer Studie beleuchten wir die Auswirkungen des Brexit auf die hessische Wirtschaft. Und im Fokus einer Publikationsreihe zu außenwirtschaftlichen Beziehungen Hessens stehen die Länder Iran, Indien, Vietnam, Russland, Österreich, die Schweiz und die USA, Brasilien, Argentinien, China, ASEAN, Hongkong sowie jüngst Kenia und Äthiopien, Japan, Republik Korea, Singapur und Malaysia.

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Kreativwirtschaft Hessen

Das Land Hessen unterstützt Unternehmen und Projekte der Kreativwirtschaft. Hierfür wurde die Geschäftsstelle Kreativwirtschaft in Hessen bei der Hessen Agentur eingerichtet. Sie informiert über Netzwerke und Beratungs- und Förderangebote für die hessische Kreativwirtschaft und organisiert Netzwerkveranstaltungen. Unter kulturwirtschaft-hessen.de finden Sie aktuelle Informationen aus Hessen und den übrigen Bundesländern sowie aus dem europäischen Ausland.

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728 Millionen Euro Soforthilfe ausgezahlt



Foto: HMWEVW Bild: Foto: HMWEVW

"Nach knapp vier Wochen konnten wir bereits gut 76.500 hessische Unternehmerinnen und Unternehmer mit mehr als 728 Millionen Euro Soforthilfe unterstützen. Vor allem am Anfang wurden sehr viele Anträge gestellt. Insgesamt sind es bisher rund 115.000 Selbständige und Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, die einen Antrag auf Soforthilfe gestellt haben. Zwei Drittel der Anträge sind fertig bearbeitet und die bewilligten Gelder ausgezahlt. Der große Ansturm ist zwar vorbei, aber es werden immer noch täglich Anträge eingereicht. Das zeigt, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in manchen Bereichen anhalten, trotz der Lockerungen und der Möglichkeit, Geschäfte wieder zu öffnen“, sagten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth.

 

Keine Rückzahlung bei bereits gewährter Soforthilfe

"Wer sein Geschäft wieder öffnen konnte und zuvor Soforthilfe erhalten hat, muss sich nicht sorgen: Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Ausschlaggebend für den Soforthilfe-Zuschuss war der Liquiditätsengpass zum Zeitpunkt der Antragsstellung. Wichtig ist aber, dass bei der Antragsstellung der zu erwartende Liquiditätsengpass wahrheitsgemäß berechnet wurde. Natürlich ist die Soforthilfe eine Einnahme, und falls das Unternehmen im Jahr 2020 einen Gewinn macht, muss sie natürlich versteuert werden", so die Minister.

Fast die Hälfte der bereits ausgezahlten Soforthilfe in Hessen kommt Betrieben aus der Dienstleistungsbranche zu Gute. Auch aus dem Gastgewerbe gab es sehr viele Anträge für die schnelle Finanzspritze. Darüber hinaus sind es vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Handel, der Baubranche, dem Gesundheitssektor, aus dem Tourismus, dem Bereich Nahrungs- und Genussmittel sowie der Kreativwirtschaft.

 

Anträge auf Soforthilfe bis Ende Mai möglich

"Wir sehen, dass die Situation in der hessischen Wirtschaft sehr ernst ist. Anträge auf Soforthilfe betreffen oft vormals wirtschaftlich stabile Branchen. Umso wichtiger ist, ihnen schnell zu helfen", so Minister Al-Wazir. Mit Blick auf die Geschäftsöffnungen sagte er: "Wir gehen davon aus, dass viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihr Geschäft wieder öffnen konnten, trotzdem auf die Soforthilfe angewiesen sind, um ihren bisher entstandenen Liquiditätsengpass auszugleichen. Auch gibt es Bereiche, die wieder öffnen konnten, in denen der Umsatz jedoch erst langsam wieder steigt. Auch diese Unternehmen können selbstverständlich noch einen Antrag stellen. Bis Ende Mai nimmt das Regierungspräsidium Kassel online Anträge entgegen. Es ist aber auch klar, dass die Betriebe positive Auswirkungen der Öffnungen auf den Liquiditätsengpass bei Antragstellung berücksichtigen müssen."

"Die Soforthilfe macht ihrem Namen alle Ehre: Sie kommt schnell an und hilft vielen Betroffenen durch die Krise. Laut der jüngsten IHK-Umfrage haben über 80 Prozent der befragten hessischen Betriebe bereits Soforthilfe beantragt oder haben dies noch vor. Eine weitere Zahl, die deutlich macht, wie nötig diese Hilfe ist und bleibt. Das gilt auch für die steuerlichen Hilfen, die wir anbieten: sie belaufen sich durch Erstattungen, Herabsetzungen und Stundungen bislang bereits auf über 1,6 Milliarden Euro", sagte Finanzminister Michael Boddenberg.

Innenminister Peter Beuth ergänzte: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Regierungspräsidien machen einen tollen Job und sorgen dafür, dass die Hilfen schnell ausgezahlt werden können. Um Betrugsmaschen möglichst früh zu erkennen, werden sie von Experten der Finanzverwaltung unterstützt und stehen im engen Austausch mit dem Landeskriminalamt. Fehler beim Ausfüllen können natürlich passieren und sind in der Regel schnell ausgeräumt. Sollte aber ein Betrugsverdacht im Raum stehen, werden umgehend Ermittlungen eingeleitet."

 

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