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Aktive Kernbereiche in Hessen


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2008 startete das Hessische Wirtschaftsministerium das neue Städtebauförderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ als Ausgestaltung des Bund-Länder-Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren. Inzwischen wird das Förderprogramm vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz betreut.

Ziel des Programms ist es, zentrale Versorgungsbereiche, die von Funktionsverlusten insbesondere durch gewerblichen Leerstand bedroht oder betroffen sind, als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu entwickeln. Hierbei verfolgt das Programm einen integrierten Ansatz: Zentrale Funktionen von Wirtschaft und Handel, Wohnen und Kultur sollen nicht isoliert voneinander, sondern in ihrem Zusammenwirken entwickelt werden.

Im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums begleiten wir das Programm mit dem „Zentrum Aktive Kernbereiche" und beraten Städte und Gemeinden im Förderprogramm, stellen den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer sicher, tragen zur Weiterentwicklung des Praxiswissens bei und führen Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit durch.



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Allianzen für die Region Südhessen - Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz



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Am 17. Mai 2018 fand in Darmstadt in der Centralstation die erste Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz in Südhessen statt. Unter dem Motto "Allianzen für die Region" hat das für Wohnen und Stadtentwicklung zuständige Umweltministerium ein gemeinsames Verständnis der wohnungspolitischen Herausforderungen mit der Region diskutiert und neue Aktivitäten angestoßen. 

Diese regionale Konferenz geht auf eine Empfehlung der "Allianz für Wohnen" zurück und soll dazu beitragen, mehr Bauland regional abgestimmt zu entwickeln, ohne dabei Fragen der Mobilität und der Infrastruktur außer Acht zu lassen. Nach der Konferenz in Südhessen am 17. Mai sind weitere Konferenzen in Mittelhessen (24. August in Gießen) und FrankfurtRheinMain (16. November) sowie eine weitere Veranstaltung in Nordhessenfür 2019 vorgesehen.

Rund 130 Gäste folgten der Einladung von Staatsministerin Priska Hinz, um die Entwicklungsperspektiven für Südhessen aus Sicht des Regierungspräsidiums, den Wohnungsbedarf in der Region, geeignete Instrumente des Landes für guten und bezahlbaren Wohnungsbau und die Siedlungsflächenentwicklung zu diskutieren. In Themengruppen wurden Beispiele und Potenziale für regional abgestimmte Strategien zu Siedlungsstruktur / Freiraum / Städtebau sowie (Nah)mobilität und Infrastruktur vertieft. Dabei wurden die Flächenkonkurrenzen und Abhängigkeiten der Themen untereinander deutlich. Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit und Vernetzung der vielfältigen Akteure und Interessen zeigten Beispiele aus der Region Bonn oder dem Landkreis Gießen. Im Ausblick wurde auf das Regionale Entwicklungskonzept verwiesen, das derzeit beim Regierungspräsidium Darmstadt in Bearbeitung sei. Dieses könne eine sehr gute Grundlage für abgestimmte regionale Strategien der Siedlungsentwicklung bieten. 

Die Präsentationen sind zu finden unter: https://wohnungsbau.hessen.de/allianzen-f%C3%BCr-die-region-s%C3%BCdhessen-regionale-bauland-und-infrastrukturkonferenz

 

Für Fragen steht die Servicestelle Wohnungsbau in Hessen zur Verfügung: https://wohnungsbau.hessen.de/