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Servicestelle Vitale Orte 2030

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Die Servicestelle Vitale Orte 2030 bündelt auf der Website „Vitale Orte“ Informationen rund um das Thema „Demografie im ländlichen Raum“. So wichtig die Bereitstellung von Informationsmaterial ist – der persönliche Erfahrungsaustausch darf nicht fehlen. Hierfür organisiert die Servicestelle „Praxisforen“, in deren Mittelpunkt Projekte stehen, mit denen es gelungen ist, vor Ort Folgen des demografischen Wandels zu mildern. Die Praxisforen geben den Teilnehmern Anregungen, selbst ein Projekt in Angriff zu nehmen und neue Wege zu gehen. Außerdem stehen die Mitarbeiterinnen der Servicestelle gerne für Vorträge und als Diskussionspartner in kommunalen Gremien zur Verfügung.

Die Servicestelle Vitale Orte 2030 ist ein Projekt der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen. Ziel der Servicestelle ist die Unterstützung aller Akteure, die dazu beitragen wollen, dass ihr Ort – trotz des demografischen Wandels – ein lebendiger Ort bleibt, in dem alte und junge Menschen gerne leben.

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Praxisforum Servicestelle Vitale Orte: Start-ups – Ideenschmiede ländlicher Raum



Mehr als 80 Gäste konnte Staatsministerin Priska Hinz zum 19. Praxisforum der Servicestelle Vitale Orte in der Aula der Justus-Liebig-Universität im Oktober begrüßen.

Wohnortnahe Arbeitsplätze sind ein wichtiger Beitrag zur Stärkung ländlicher Räume. Durch Existenzgründungen oder Betriebsübernahmen werden neue Arbeitsplätze geschaffen oder bestehende Jobs er­halten. Wer auf dem Land Arbeit findet, muss nicht in die Stadt ziehen. Neben den niedrigen Kosten und ausreichend Platz für Büro, Werkstatt und Wohnen bietet das Landleben zudem viel Natur, Rückzugsmöglichkeiten, Ruhe sowie vielfältige Freizeitmöglichkeiten.

Das Praxisforum "Start-ups – Ideenschmiede ländlicher Raum" gab Anregungen, wie Unterstützungs­angebote gestal­tet werden können. Vertreter von Regi­onen, Kommunen, Wirtschaft, Hochschulen und dem Land Hessen stellten ihre Instrumente zur Un­terstützung junger Unternehmer vor: etwa das Start-up-Weekend, der Gründerstammtisch, die Nachfolgerberatung oder finanzielle Förderung. Junge Unternehmer, die sich auf dem Land angesiedelt haben, steuerten zudem ihre Erfahrungen bei.

Frau Dr. Astrid Szogs vom Regionalmanagement Nordhessen zeigte aktuelle Trends der Förderung junger Unter­nehmen im ländlichen Raum auf. Um Unterstützungsangebote für Gründer ging es in einer sich anschließenden Gesprächsrunde mit Bernd Blumenstein (Gründungs-, Nachfolge und Betriebsberatung der Handwerkskammer Kassel), Uwe Eifert (Wirtschaftsförderung der Stadt Alsfeld), Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen GmbH) und Tristan Herbold (ECM Entrepreneurship Cluster Mittelhessen).

Gabriele Quanz von der Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG) präsentierte REVIVE Oberzent - Gute Chancen für Ideen, Oliver Philipps von muli-cycles GmbH Driedorf-Mademühlen zeigte die Möglichkeiten von der Uni zum Unternehmer auf und Juniorchef Julian Schachner stellte den neuen Treffpunkt seiner Bäckerei in Schaafheim vor. Über die Förderung von Unternehmen im ländlichen Raum informierten Gudrun Scheld für das Hessische Umweltministerium und Thomas Peter als Förderberater der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. Die Vorbereitung und Moderation des Praxisforums oblagen der Hessen Agentur.

Weitere Informationen gibt es HIER.




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© Dr Ludwig Kreitner
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