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Stadtumbau in Hessen


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Die Schwerpunkte im Städtebauförderprogramm Stadtumbau in Hessen, die Anpassung an die Herausforderungen der demografischen Entwicklung und des wirtschaftlichen Strukturwandels, wurden 2016 um die Themenfelder Klimaschutz und Klimaanpassung erweitert.

Die hessischen Städte und Gemeinden stehen vor vielfältigen Veränderungsprozessen. Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie Gebäude und Infrastrukturen bedürfen der baulichen Anpassung oder Erweiterung – je nach lokaler Situation im Bundesland. In Hessen besteht die Chance, sich frühzeitig präventiv mit den notwendig werdenden Anpassungsleistungen zu befassen, bevor sie zu einer nur schwer zu bewältigenden Aufgabe werden. Die Förderung und Einbindung der grünen und blauen Infrastruktur soll den hessischen Städten und Gemeinden die Möglichkeiten aufzeigen, den Lebens-, Wohn,- und Freizeitraum zu stärken und unter den Gesichtspunkten von Klimaschutz und -anpassung nachhaltig zu gestalten. Diesen Maßnahmen kommt die Rolle eines wichtigen Bindeglieds zu, da Lebens- und Standortqualität als weiche Standortfaktoren auch von demografischer und wirtschaftlicher Bedeutung sind.

Wir beraten im Auftrag des Umweltministeriums im "Kompetenzzentrum Stadtumbau in Hessen" die Programmkommunen, betreiben das Netzwerkmanagement, koordinieren Kommunikation und Wissenstransfer der Förderstandorte untereinander und unterstützen das Land bei der strategischen Programmsteuerung. Das Förderprogramm wird seitens des Landes Hessen als Dialog zwischen Land und Kommunen sowie zwischen den Kommunen untereinander verstanden.

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Erneut 17,9 Millionen Euro für Bauprojekte zur sozialen Integration im Quartier



Foto: Reinhard Berg Bild: Foto: Reinhard Berg

"Integration entsteht nur da, wo Menschen aufeinander treffen. Wir wollen den Menschen vor Ort einen attraktiven Rahmen für nachbarschaftliche Projekte bieten und damit allen die aktive Teilnahme am Quartiersleben ermöglichen", sagt Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz. Mit dem "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" stellen der Bund und das Land Hessen auch 2018 wieder 17,9 Millionen Euro für quartiersbezogene Bauprojekte zur Verfügung, die den sozialen Zusammenhalt und die Integration vor Ort unterstützen und nachhaltig stärken sollen.

Die Versorgung mit bezahlbarem und angemessenem Wohnraum ist eines der wichtigsten Ziele der Hessischen Landesregierung. "Deswegen haben wir den Masterplan Wohnen aufgelegt, mit dem wir nicht nur für mehr Wohnraum sorgen, sondern ebenfalls bei der Stadtentwicklung auf das Entstehen einer lebenswerten und gemeinschaftlichen Umgebung achten", erläutert Hinz.

Der "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" bietet den Kommunen eine besondere Chance, ihre in die Jahre gekommenen Stadtteilzentren, Kitas, soziokulturelle Zentren, Jugendtreffs, Jugendwerkstätten oder Nachbarschaftscafés zu sanieren, zu modernisieren, auszubauen oder im Einzelfall auch neu zu bauen. Ministerin Hinz betont: "Die Anträge aus 2017 zeigten deutlich, dass bereits viele gute Ansätze zur Integration in den hessischen Städten und Gemeinden bestehen. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Kommunen auch in diesem Jahr mit Unterstützung der öffentlichen Hand wichtige Infrastruktureinrichtungen den aktuellen Bedarfen baulich anpassen können."

Die Herstellung von Barrierearmut und die Aufwertung von Außenbereichen solcher Einrichtungen kann ebenfalls gefördert werden. Voraussetzung für eine Förderung ist ein nachvollziehbar dargestellter Integrationsbedarf sowie ein bereits vorliegendes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, eine städtebauliche Gesamtstrategie oder ein vergleichbares Rahmenkonzept der Kommune, in dessen Rahmen sich das geplante Vorhaben bewegt.

Die Projekte zur sozialen Integration werden mit einer staatlichen Förderung von 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten einschließlich Planungskosten unterstützt. Antragsberechtigt sind ausschließlich hessische Städte und Gemeinden sowie kommunale Zweckverbände oder Planungsverbände. Anträge auf Programmaufnahme im Jahr 2018 können bis zum 30. April 2018 eingereicht werden.


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