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Städtebau- und Kommunalentwicklung


  • Stadtumbau in Hessen
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Innerhalb unseres Themenfeldes Städtebau- und Kommunalentwicklung beraten wir das Land in Fragen der räumlichen und städtebaulichen Entwicklung in Hessen und unterstützen das Land und die Kommunen bei der Umsetzung der Städtebauförderprogramme.

Wir bieten eine breite Palette von Dienstleistungen: Beratung und Ideenfindung, Projektsteuerung und -management, Moderation und Koordination.

Unser Tätigkeitsspektrum umfasst:

  • Analysen zur Kommunalentwicklung 
  • Begleitung der Umsetzung von Städtebauförderungsprogrammen (Beratung und Steuerung)
  • Evaluierung von Förderprogrammen
  • Konzeption und Durchführung von Wettbewerben
  • Konzeption, Durchführung und Moderation von Workshops, Fachforen und Veranstaltungen im Netzwerk Stadtentwicklung in Hessen

Unser Know-how umfasst:

  • langjährige Erfahrungen mit landespolitischen Themen und Fragestellungen,
  • differenzierte Kenntnisse der Regionen und der institutionellen Strukturen,
  • enge Kontakte zu den regionalen Akteuren,
  • qualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Stadt- und Regionalplanung, Geographie, Architektur, Ingenieurwesen

Unsere Themenfelder sind:

  • Kommunal- und Regionalentwicklung
  • Servicestelle Wohnungsbau in Hessen
  • Zentrum Zukunft Stadtgrün
  • Kompetenzzentrum Stadtumbau
  • Zentrum Aktive Kernbereiche
  • Servicestelle HEGISS
  • Landesinitiative +Baukultur in Hessen
  • Konversionsberatung
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News

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Knapp 10 Millionen Euro für Aktive Kernbereiche in Hessen [HA Hessen Agentur]



Foto: Hessen Agentur Bild: Foto: Hessen Agentur

Für die nachhaltige Entwicklung der Innenstädte und Ortskerne stellt das Land Hessen in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bund rund 9,9 Millionen Euro zur Verfügung. Fünfundzwanzig Städte und Gemeinden erhalten in diesen Tagen ihre Förderbescheide aus dem Städtebauförderungsprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen".

"Die Kernbereiche unserer Gemeinden sind die Herzkammer des gemeinschaftlichen Lebens. Zur Stärkung dieser Bereiche werden wir in 2017 insgesamt knapp 10 Millionen Euro für eine nachhaltige Entwicklung unserer Innenstädte investieren. Durch den Eigenanteil der Gemeinden steigt die Summe auf rund 15 Millionen Euro", teilt die für Städtebauförderung zuständige Ministerin Priska Hinz mit. Erfahrungsgemäß ziehen die öffentlichen Mittel zudem ein Vielfaches an privaten Folgeinvestitionen nach sich.

"Die Zentren sind wichtig, denn sie dienen den Bürgerinnen und Bürger als sozialer, kultureller und gewerblicher Anlaufpunkt. Vor allem Handel, Dienstleistungen, Wohnraum und Möglichkeiten zum Engagement im Ehrenamt stehen hierbei im Fokus", sagt die Ministerin weiter. Aus diesen verschiedenen Nutzungsansprüchen und den anhaltenden demografischen, ökonomischen und klimatischen Entwicklungen ergeben sich Herausforderungen, bei denen die hessische Landesregierung die Kommunen im Programm intensiv unterstützt. Die Revitalisierung von Leerständen und die Stärkung der Versorgungsinfrastruktur im Zentrum kommt zudem eine sehr wichtige Rolle zu. Besonders ältere Menschen und junge Familien mit Kindern profitieren von vitalen Ortszentren mit kurzen Wegen zu Einkaufsmöglichkeiten oder zum Arzt. Gleichzeitig tragen funktionierende Ortszentren mit einem vielfältigen Angebot zur Verkehrsvermeidung und damit zur Verbesserung des Stadtklimas bei.

Kommunen, die bereits am Programm teilnehmen, verdeutlichen die positiven Ergebnisse. In Heppenheim an der Bergstraße wird ein seit fünfzehn Jahren leerstehendes Kaufhaus zur Musikschule umgebaut, um einen neuen Anziehungspunkt in der Innenstadt zu schaffen. In Schotten konnte das "Vulkaneum" mit Fördergeldern realisiert werden – ein Museum mit interaktiver Erlebnisausstellung rund um Vulkane. Ein denkmalgeschütztes Gastronomiegebäude in Grasellenbach im Odenwald wird mit einer neuen Methode energetisch saniert und sorgt für immense Einsparung des Energieverbrauches. In Schlüchtern ist die Aufwertung eines innerstädtischen Grünbereichs in Planung, außerdem werden die Fußwege sicherer gestaltet, wovon besonders Schülerinnen und Schüler profitieren sollen.

Auch die Stärkung und Entwicklung von Wohnangeboten in den Zentren wird bei den Anträgen der Kommunen im Programm "Aktive Kernbereiche" deutlich stärker bedacht. So sollen in Schlüchtern beispielsweise fünf Fachwerkhäuser verbunden werden, um ein gemeinschaftliches Wohnprojekt zu realisieren. Der umfassende Umbau einschließlich energetischer Sanierung eines Fachwerkhauses in Hofgeismar soll zwölf Wohnungen für Familien und ältere Menschen schaffen.

"Nicht zuletzt möchte ich mich für das große Engagement der teilnehmenden Kommunen bedanken, die sich in Zusammenarbeit mit dem Land tatkräftig und mit guten Ideen für die nachhaltige Entwicklung ihrer Stadt- und Ortszentren einsetzen", betont Ministerin Hinz.

Die HA Hessen Agentur GmbH unterstützt das Land Hessen bei der Umsetzung des Förderprogramms "Aktive Kernbereiche" in Hessen.

 

Pressemitteilung des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV).

Weitere Informationen zur Städtebauförderung in Hessen.

 

Kontakt:

HA Hessen Agentur GmbH
Dr.-Ing. Kerstin Grünenwald
Projektleiterin, Wirtschaftsforschung und Landesentwicklung
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden
Tel.: +49 611 95017 8334
Fax: +49 611 95017 58334
E-Mail: kerstin.gruenenwald@hessen-agentur.de

Thorsten Schulte
Leiter der Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 611 95017 8114
E-Mail: thorsten.schulte@hessen-agentur.de

Mischa Brüssel de Laskay
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Pressestelle
+49 611 815 1020
+49 611 815 1943
pressestelle@umwelt.hessen.de




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