Raum für neue Wege I Kirche weiterdenken

Landesinitiative +Baukultur in Hessen am 19. Juni. vor Ort in der Herz-Jesu-Kirche in Kelsterbach

Die Veranstaltung ist Teil des Programms zum World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

© ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung

Kirchengebäude prägen vielerorts das Stadtbild und das gesellschaftliche Leben. Gleichzeitig stehen viele Gemeinden vor der Herausforderung, für diese identitätsstiftenden Orte neue Perspektiven zu entwickeln. Mit dieser Frage beschäftigte sich die Landesinitiative +Baukultur in Hessen in der Herz-Jesu-Kirche in Kelsterbach am 19. Juni.

Die Veranstaltung ist Teil des Programms zum World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und bringt Fachleute aus Stadtentwicklung, Denkmalpflege, Kirche und Wissenschaft mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle Kirchengebäude künftig als Orte der Begegnung, Kultur und Gemeinschaft übernehmen können.

Anhand von Fachvorträgen, Praxisbeispielen und Diskussionsrunden wurden Chancen und Herausforderungen bei der Umnutzung kirchlicher Liegenschaften beleuchtet. Zu den Referierenden gehörten unter anderem Prof. Stefan Rettich von der Universität Kassel, Jörg Beste von dem Büro synergon, Prof. Dr. Markus Harzenetter vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Nicola Halder-Hass von BRICKS&BEYOND aus Berlin sowie Frau Schmitz-Stadtfeld von der NH ProjektStadt.


Die Landesinitiative +Baukultur in Hessen möchte mit der Veranstaltung erste Impulse für den Umgang mit dem baukulturellen Erbe von Kirchengebäuden geben und den Austausch über tragfähige Zukunftsperspektiven fördern. Den Abschluss bildete die „Lange Tafel der Baukultur“. Bei einem gemeinsamen Imbiss auf dem Vorplatz der Herz-Jesu-Kirche bot sich die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen weiterzudenken.