www.hessen-agentur.de

Servicestelle Wohnungsbau in Hessen


  • Servicestelle Wohnungsbau in Hessen
    Xenia Diehl und Susanne Piesk
1 2 3 4 5 6

Die Versorgung mit bezahlbarem und angemessenem Wohnraum ist eines der drängendsten Probleme der Bürgerinnen und Bürger in Hessen. Betroffen sind davon in erster Linie der Kern der Metropolregion FrankfurtRheinMain und die Universitätsstädte. Die hohe Zahl an Flüchtlingen, die nach Hessen gekommen sind, haben den Bedarf an Wohnraum noch dringlicher werden lassen.

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die „Allianz für Wohnen in Hessen“ ins Leben gerufen, um die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau zu verbessern, zukunftsfähige Wohnquartiere weiterzuentwickeln und mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Neben dem federführenden Umweltministerium sind weitere Landesressorts, die Verbände der Wohnungswirtschaft, die kommunalen Spitzenverbände, Kammern, der Mieterbund und fachbezogene Interessensverbände sowie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen an dem Bündnis beteiligt.

Die Hessen Agentur begleitet im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums den Arbeitsprozess der Allianz und ist fachlich kompetenter Ansprechpartner für das Bündnis.

Die bei der Hessen Agentur angesiedelte „Servicestelle Wohnungsbau in Hessen“ leistet im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums als Lotse die Kontaktvermittlung im Themenfeld Wohnungsbau und stellt den Transfer von Informationen über gute Beispiele, Programme und Studien sicher. Die Servicestelle ist vor allem Ansprechpartnerin für Städte und Gemeinden, Wohnungsbaugesellschaften, Bau- und Projektträger, Architektinnen und Architekten und andere professionelle Akteure im Wohnungsmarkt.

Flankierend zum Angebot der Servicestelle bietet die Internetseite www.wohnungsbau.hessen.de Informationen zu den Themenkomplexen Flächenbereitstellung, Innenentwicklung, Bauen und Wohnen sowie gute Beispiele und aktuelle Studien. Arbeitsergebnisse der "Allianz für Wohnen in Hessen" sind dort ebenso veröffentlicht wie Leitfäden, Gutachten und Links zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern.

Kontakt: service@wohnungsbau.hessen.de, Tel. +49 611 950 17-8181

 

 

www.hessen-agentur.de
Diese Seite teilen:

Die Stadt vom Grün her denken – 7,5 Millionen Euro für grüne Infrastruktur in Hessen



Foto: © R.BERG Bild: Foto: © R.BERG

"Die Stärkung des urbanen Grüns durch die Schaffung und Aufwertung grüner Infrastruktur ist ein wichtiges Zukunftsthema. Grün- und Wasserflächen, begrünte Straßen und Plätze sowie Parks und Gärten zählen zu den Bereichen einer Stadt, in denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner am wohlsten fühlen. Deswegen unterstützen wir auch in diesem Jahr hessische Kommunen wieder mit 7,5 Millionen Euro, um mehr und qualitativ hochwertigere grüne Infrastruktur zu gestalten", sagte Staatsministerin Priska Hinz. Damit setzt sie das Bund-Länder-Programm "Zukunft Stadtgrün" fort und erläuterte: "Mein Ziel ist es, die Stadtentwicklung eng mit der Grünentwicklung zu verknüpfen."

Mit dem Masterplan Wohnen in Hessen hat die Landesregierung die Verknüpfung der beiden Themenbereiche Stadtentwicklung und Wohnraumförderung gestärkt. Beispielhaft hierfür dient das Programm Stadtgrün. Eine grüne oder blaue Infrastruktur auszubauen sollte aus vielen Gründen bedacht werden, wie die Ministerin ausführte: "Stadtgrün macht Quartiere lebenswert! Zudem trägt urbanes Grün zur Aufwertung des Wohnumfeldes bei und schafft dadurch nachhaltige Werte. Somit kann es auch dabei unterstützen, Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf umweltgerecht zu stärken."

Zu den Programmschwerpunkten gehören unter anderem die Herstellung, Qualifizierung und Vernetzung von Grünflächen, die Begrünung von Bauwerken und grauer Infrastruktur sowie die Einbindung und Nutzung urbaner Gärten und die Umweltbildung. "Damit ist die grüne Infrastruktur ein wichtiger Baustein für die Bewältigung zentraler Herausforderungen wie der Anpassung an den Klimawandel, dem Erhalt der biologischen Vielfalt sowie der sozialen Integration und damit der Sicherung des sozialen Friedens. Zudem bietet das Programm die Möglichkeit, dem gestiegenen zivilgesellschaftlichen Interesse an Stadtgrün gerecht zu werden", so Hinz.

Vor allem wegen der erforderlichen Innenentwicklung für mehr Wohnraum ist die Förderung der nachhaltigen Qualität und Ausstattung von allen Quartieren mit Stadtgrün von großer Bedeutung, wie die Ministerin erklärte: "Vegetation mindert durch Beschattung die Hitzebelastung in urbanen Quartieren. Zudem leisten Wasserflächen durch die Verdunstungskühle und unversiegelte Flächen durch die Reduzierung des Oberflächenabflusses einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und steigern die Aufenthaltsqualität im Stadtraum."

Im Jahr 2018 ist die Neuaufnahme von 4 bis 6 Standorten vorgesehen. Anträge auf Programmaufnahme können bis zum 30. April 2018 eingereicht werden. Antragsberechtigt sind ausschließlich hessische Städte und Gemeinden. Die Förderung kann beantragt werden für Orte mit über 6.000 Einwohnern sowie für Orte mit 2.000 bis 6.000 Einwohnern, die nicht dem Anwendungsbereich der Dorfentwicklung zugeordnet sind. 

Mehr lesen Sie hier.