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Nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen: Sozialer Zusammenhalt


  • Städtebauförderung - Sozialer Zusammenhalt: Kinder- und Jugendbauernhof im Stadtteil Kassel-WesertorStädtebauförderung - Sozialer Zusammenhalt: Kinder- und Jugendbauernhof im Stadtteil Kassel-Wesertor
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Das Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“), richtet seit rund 20 Jahren seinen Fokus auf die Stabilisierung und Aufwertung von Stadtquartieren mit dem Ziel, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Mit Hilfe des Programms werden die Kommunen erfolgreich bei der Stabilisierung und Aufwertung von Quartieren mit besonderen sozialen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Problemlagen unterstützt. Dies erfolgt durch die Gestaltung des öffentlichen Raumes, den Ausbau der sozialen Infrastruktur, die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements und den Aufbau von Vernetzung und Kooperation, um die Wohn- und Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohnquartieren nachhaltig zu verbessern.

Der Schwerpunkt in der Umsetzung liegt auf baulich-investiven Maßnahmen in Hinblick z. B.  auf Stadtteilzentren und Nachbarschaftszentren, Kinder- und Familienzentren, Kitas oder Bildungshäusern und vielem mehr.

Zur Umsetzung des Programms in Hessen hatte das Land Hessen die Hessen Agentur von Beginn an in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. (LAG) damit beauftragt, eine Servicestelle HEGISS (Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt) ins Leben zu rufen, um den Kommunen umfangreiche Beratungskompetenz zur Verfügung zu stellen. Seit Beginn des Jahres 2020 werden die Programme der Städtebauförderung in einer neuen Struktur zusammengefasst. Für die Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) bedeutet dies: „Soziale Stadt“ heißt jetzt „Sozialer Zusammenhalt“.

Auch die Servicestelle HEGISS erfährt daher eine Namensänderung: Programmakteurinnen und Akteure erhalten in Zukunft Informationen, Newsletter etc. unter dem Namen „Zentrum Nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen – Sozialer Zusammenhalt“. Wie gewohnt werden wir für die Fachberatung an den Standorten sowie für den Erfahrungsaustausch und den Wissenstransfer zur Verfügung stehen. 

www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de/foerderprogramme/sozialer-zusammenhalt.html

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Auf blauen Pfaden – Renaturierung von Fließgewässern



Foto: Hessen Agentur Bild: Foto: Hessen Agentur

Der zweite Erfahrungsaustausch des Städtebauförderprogramms "Zukunft Stadtgrün in Hessen" im Jahr 2019 fand am 17. September in der Universitätsstadt Gießen statt.

 

Unter dem Motto "Auf blauen Pfaden – Renaturierung von Fließgewässern" fanden sich insgesamt 29 TeilnehmerInnen im Gießener Kongresszentrum ein. Sie wurden zum Auftakt der Veranstaltung von Frau Dr. Ina Mahnkopp als programmverantwortliche Referentin des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) sowie Stadträtin Frau Gerda Weigel-Greilich begrüßt.

 

Anschließend stellte Frau Claudia Winnerl von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) Informationen zur Antragsstellung vor und beantwortete Rückfragen. Danach bot eine offene Fragerunde den VertreterInnen der Standortkommunen die Möglichkeit, sowohl allgemeine als auch standortspezifische Fragen untereinander zu diskutieren.

 

Der zweite Teil der Veranstaltung begann mit einem Vortrag von Herrn Christian Stief von der WIBank zum Förderprogramm "Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz" des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV). Neben den Fördergrundsätzen wurden auch Beispiele für Renaturierungsmaßnahmen gezeigt.

 

Im Anschluss daran präsentierte Herr Dr. Holger Hölscher vom Gießener Stadtplanungsamt das Fördergebiet "Grüner Anlagenring Innenstadt" und die geplanten Maßnahmen im Programm Zukunft Stadtgrün in Gießen, bevor alle TeilnehmerInnen bei schönem Wetter zu einer Ortsbegehung eingeladen wurden.

 

Herr Ludwig Wiemer vom Gießener Gartenamt führte die TeilnehmerInnen durch das Fördergebiet und das Gelände der Landesgartenschau 2014. Der Fokus hierbei lag insbesondere auf (Renaturierungs-)Maßnahmen im Einzugsbereich der Wieseck. Die Stadt Gießen ist seit 2017 Programmkommune von Zukunft Stadtgrün. Die Universitätsstadt möchte u.a. die positiven Ergebnisse der Landesgartenschau nutzen und die Gelegenheit wahrnehmen, innerstädtische Grün- und Freiflächen im Rahmen des Städtebauförderprogrammes weiter zu optimieren.

 

Ziel der Veranstaltung war es insbesondere, den Informationsaustausch unter den Standortkommunen anzuregen. Organisiert wurde der Erfahrungsaustausch vom Kompetenzzentrum Zukunft Stadtgrün der HA Hessen Agentur GmbH.