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Wirtschaftsforschung & Landesentwicklung


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Die Abteilung Wirtschaftsforschung und Landesentwicklung berät das Land in Fragen der wirtschaftlichen, demografischen, sozialen und räumlichen Entwicklung in Hessen.

Wir erstellen Analysen und Konzepte als Entscheidungsgrundlagen für Politik, Wirtschaft und Verwaltung und unterstützen Regionen und Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen.

Wir bieten eine breite Palette von Dienstleistungen: Gutachten und Stellungnahmen, Beratung und Ideenfindung, Moderation und Koordination.

Unser Tätigkeitsspektrum umfasst:

  • regionale und sektorale Strukturanalysen
  • Kurz- und Langfristprognosen
  • Monitoring und wissenschaftliche Begleitung von Modellvorhaben
  • Wirkungsanalysen und Evaluierung von Programmen
  • Bedarfsanalysen und Machbarkeitsstudien
  • Primärerhebungen bei Unternehmen und Haushalten
  • Praxisforen, Workshops und Veranstaltungen

Unser Know-how umfasst:

  • langjährige Erfahrungen mit landespolitischen Themen und Fragestellungen, 
  • differenzierte Kenntnisse der Regionen und der institutionellen Strukturen, 
  • enge Kontakte zu den regionalen Akteuren,
  • qualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Volkswirtschaft, Geographie und Statistik.

Unsere Themen sind:

  • Wirtschaftsentwicklung, Branchen, Märkte
  • Energiemonitoring
  • Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, ESF
  • Krankenhausplanung, Statistik, Datenanalyse
  • Demografie
  • Servicestelle Vitale Orte 2030
  • Geschäftsstelle Kreativwirtschaft
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Monitoringbericht zur Energiewende in Hessen



Foto: HA, Christof Mattes Bild: Foto: HA, Christof Mattes

"Das ist ein Meilenstein: Knapp 25 Prozent des Stroms, der in Hessen verbraucht wird, stammt inzwischen aus hessischen Erneuerbaren Energien. Damit haben wir ein sehr wichtiges Etappenziel auf dem Weg der Energiewende in Hessen erreicht", sagte Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir heute bei der Vorstellung des Energiemonitoring-Berichts 2019. Im Jahr 2013 hatte der Anteil in Hessen erzeugter Erneuerbarer Energien am hessischen Stromverbrauch noch 12,5 Prozent betragen. Im ersten Halbjahr 2019 lag dieser nun bei 24,5 Prozent. "Wir haben die richtigen energiepolitischen Weichen gestellt und in den letzten fünf Jahren das Verdoppelungsziel beim Strom erreicht, und wir arbeiten kontinuierlich weiter: Wir wollen und werden Energiewendeland bleiben."

Zum inzwischen fünften Mal legt das Wirtschafts- und Energieministerium den Energiemonitoring-Bericht vor. Er nimmt den gesamten Markt der Erneuerbaren Energien in Hessen in Bezug auf Energieerzeugung und -verbrauch in den Blick, analysiert Netzausbau und Versorgungssicherheit sowie einzelne Sektoren wie den Verkehr. Auch die Entwicklung der CO2- und Treibhausgasemissionen sowie gesamtwirtschaftliche Effekte der Energiewende werden beleuchtet.

 

Mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Kohle und Gas

"Das Monitoring ist ein wichtiges Instrument für uns. Es erlaubt einen genauen Blick auf die Fortschritte der hessischen Energiewende. Wir sind auf einem wirklich guten Weg: Im Jahr 2018 wurde in Hessen erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt als aus Kohle und Gas zusammen", sagte Al-Wazir. Laut Bericht stammen inzwischen 48 Prozent der Bruttostromerzeugung in Hessen aus Erneuerbaren Energien, dahinter folgen Erdgas (29 Prozent) und Kohle (17 Prozent).

2018 lag erstmals zudem auch der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Primärenergieverbrauch bei mehr als zehn Prozent (10,4 Prozent). Der Primärenergieverbrauch berücksichtigt die Energiemenge aller im Inland eingesetzten Energieträger, die noch keiner Umwandlung unterworfen wurden.

 

Rekordjahr bei Energie aus Sonne

Hessen lag 2018 beim Zubau der Windenergieanlagen bundesweit auf dem vierten Platz. Neben einem starken Ausbau der Windkraft wurden auch deutlich mehr neue PV-Anlagen installiert: So wurden 114 Megawatt neu installiert, im Jahr 2017 waren es noch 74 gewesen. "Für Strom aus Sonne war 2018 ein Rekordjahr", sagte Al-Wazir. "Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend im Jahr 2019 fortsetzt." Im ersten Halbjahr 2019 waren bereits 74 Megawatt neu installiert – so viel wie im gesamten Jahr 2017. Mit dem hessischen Solarkataster habe das Land ein Instrument geschaffen, dass nicht nur intensiv genutzt wird, sondern auch bei der Entscheidung für eine PV-Anlage hilft.

 

Ausgründung der Landesenergieagentur steht bevor

"Wir haben mit der Entscheidung, die Landesenergieagentur zu stärken, rechtzeitig wichtige Weichen gestellt, um weiter konsequent an der Energiewende zu arbeiten", sagte Al-Wazir abschließend. Die Ausgründung der LEA zur Gesellschaft des Landes stehe kurz bevor. Geplant seien unter anderem eine intensivere Beratung bei Gebäudesanierungen und bei der Wärmeplanung von Städten und Gemeinden, beim Schutz von gewerblichen Bauten vor Wärme und Hitze im Sommer sowie zur seriellen Sanierung. "Das Ziel ist, klimafreundlich zu wohnen. Hier kann noch viel Energie eingespart werden. Die Wärmewende ist daher einer der Schwerpunkte, die wir gemeinsam mit der LEA in Zukunft angehen werden", so Al-Wazir. "Dazu müssen die angekündigten Fördermöglichkeiten des Bundes endlich auf den Tisch, damit wir ergänzend unterstützen und informieren können."

 

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

 

Download des Monitoringberichts




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