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Wirtschaftsforschung & Landesentwicklung


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Die Abteilung Wirtschaftsforschung und Landesentwicklung berät das Land in Fragen der wirtschaftlichen, demografischen, sozialen und räumlichen Entwicklung in Hessen.

Wir erstellen Analysen und Konzepte als Entscheidungsgrundlagen für Politik, Wirtschaft und Verwaltung und unterstützen Regionen und Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen.

Wir bieten eine breite Palette von Dienstleistungen: Gutachten und Stellungnahmen, Beratung und Ideenfindung, Moderation und Koordination.

Unser Tätigkeitsspektrum umfasst:

  • regionale und sektorale Strukturanalysen
  • Kurz- und Langfristprognosen
  • Monitoring und wissenschaftliche Begleitung von Modellvorhaben
  • Wirkungsanalysen und Evaluierung von Programmen
  • Bedarfsanalysen und Machbarkeitsstudien
  • Primärerhebungen bei Unternehmen und Haushalten
  • Praxisforen, Workshops und Veranstaltungen

Unser Know-how umfasst:

  • langjährige Erfahrungen mit landespolitischen Themen und Fragestellungen, 
  • differenzierte Kenntnisse der Regionen und der institutionellen Strukturen, 
  • enge Kontakte zu den regionalen Akteuren,
  • qualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Volkswirtschaft, Geographie und Statistik.

Unsere Themen sind:

  • Wirtschaftsentwicklung, Branchen, Märkte
  • Energiemonitoring
  • Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, ESF
  • Krankenhausplanung, Statistik, Datenanalyse
  • Demografie
  • Servicestelle Vitale Orte 2030
  • Geschäftsstelle Kreativwirtschaft
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"Eines hat der Brexit im Positiven bewirkt – wir sind näher zusammengerückt"



Foto: Hessische Staatskanzlei. Bild: Foto: Hessische Staatskanzlei.

"Das Ergebnis des Brexit-Referendums hat uns alle vor eine bisher nie dagewesene Situation gestellt. Deshalb haben wir in Hessen sehr schnell den Schulterschluss mit vielen regionalen Partnern gesucht, um uns gemeinsam auf den heutigen Tag vorzubereiten. Aus der Zusammenarbeit ist ein belastbares und einzigartiges Netzwerk entstanden, das wir auch in Zukunft unbedingt erhalten wollen. Ich möchte diesen Tag zum Anlass nehmen, allen Beteiligten ausdrücklich für die hervorragende Kooperation danken", erklärte die Ministerin am Freitag in Wiesbaden.

 

Bündelung der Kompetenzen für schnelles Handeln

"Wir waren in Hessen die ersten, die bereits am Tag nach dem Referendum mit einer Internetseite und Informationen zum Standort und den jeweiligen Ansprechpartnern online gegangen sind. Durch die Bündelung der verschiedenen Kompetenzen und die ressortübergreifende Arbeit innerhalb der Landesregierung konnten wir seit 2016 viele Aktivitäten aufsetzen, um unter anderem die hessischen Unternehmen umfassend über die Auswirkungen des Brexit zu informieren und andererseits gemeinsam für den Wirtschaftsstandort Hessen zu werben. Dabei haben wir nie auf die aggressiven Töne und stets auf den Erhalt der engen Freundschaft mit dem Vereinigten Königreich gesetzt", sagte die Ministerin weiter.

 

Die Hessische Brexit-Arbeitsstruktur setze in drei Themengruppen die Schwerpunkte "Standortmarketing und Auswirkungen auf die Realwirtschaft", "Optimierung des Rechtsrahmens für den Finanzplatz" und "Durchsetzung der Ziele auf Ebene von Bund und EU". Sie habe sich mit einem Kern-Team regionaler Partner vernetzt, dem die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance, der Verband der Auslandsbanken, die FrankfurtRheinMain GmbH, die Wirtschaftsförderung Frankfurt, die IHK Frankfurt sowie die HA Hessen Agentur GmbH und die Hessen Trade & Invest GmbH angehören. Das gemeinsame Engagement zeige schon jetzt Wirkung. Beispielsweise im Bereich des Standortmarketings könne man in Zusammenhang mit dem Brexit die Ansiedelung von über 100 Unternehmen bzw. den Ausbau von existierenden Einheiten vermelden.

 

Der Blick geht nach vorne

Nun müsse der Blick nach vorne gerichtet werden, appelliert die Hessische Europaministerin: "Vor uns liegen äußerst ambitionierte Verhandlungen zu den künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU. Dabei spielen die Rahmenbedingung für den künftigen Handel von Gütern und Dienstleistungen eine ebenso wichtige Rolle, wie die Mobilität von EU-Bürgern, die künftige Sicherheitspolitik oder die Zusammenarbeit in kulturellen Fragen. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, hessische Positionen selbstbewusst zu vertreten und über unsere Netzwerke in Berlin und Brüssel einzubringen. Das wollen wir auch im Brexit-Jahr 2020 und gemeinsam mit unseren Partnern tun. Ganz im Sinne des Mottos 'never change a winning team'."

 

 




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