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Wirtschaftsforschung & Landesentwicklung


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Die Abteilung Wirtschaftsforschung und Landesentwicklung berät das Land in Fragen der wirtschaftlichen, demografischen, sozialen und räumlichen Entwicklung in Hessen.

Wir erstellen Analysen und Konzepte als Entscheidungsgrundlagen für Politik, Wirtschaft und Verwaltung und unterstützen Regionen und Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen.

Wir bieten eine breite Palette von Dienstleistungen: Gutachten und Stellungnahmen, Beratung und Ideenfindung, Moderation und Koordination.

Unser Tätigkeitsspektrum umfasst:

  • regionale und sektorale Strukturanalysen
  • Kurz- und Langfristprognosen
  • Monitoring und wissenschaftliche Begleitung von Modellvorhaben
  • Wirkungsanalysen und Evaluierung von Programmen
  • Bedarfsanalysen und Machbarkeitsstudien
  • Primärerhebungen bei Unternehmen und Haushalten
  • Praxisforen, Workshops und Veranstaltungen

Unser Know-how umfasst:

  • langjährige Erfahrungen mit landespolitischen Themen und Fragestellungen, 
  • differenzierte Kenntnisse der Regionen und der institutionellen Strukturen, 
  • enge Kontakte zu den regionalen Akteuren,
  • qualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Volkswirtschaft, Geographie und Statistik.

Unsere Themen sind:

  • Wirtschaftsentwicklung, Branchen, Märkte
  • Energiemonitoring
  • Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, ESF
  • Krankenhausplanung, Statistik, Datenanalyse
  • Demografie
  • Servicestelle Vitale Orte 2030
  • Geschäftsstelle Kreativwirtschaft
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News

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Neue Länderstudien: Wirtschaftsbeziehungen Hessens zu Malaysia und Singapur



Bild:

Die Hessen Agentur hat zwei Studien über die Wirtschaftsbeziehungen Hessens zu Malaysia und Singapur veröffentlicht. Aufgrund eines starken Wirtschaftswachstums in Malaysia und Singapur ergeben sich Potenziale für den wirtschaftlichen Austausch mit Hessen im Konsumgüterbereich, im Investitionsgüterbereich sowie im Segment der unternehmensnahen Dienstleistungen. 

Malaysia ist innerhalb Südostasiens ein wichtiges Zentrum für die Elektroindustrie, den Fahrzeugbau, die Chemieindustrie und das BPO (Business Process Outsourcing höherwertiger Dienstleistungen) für Geschäftskunden. Auch weist das Land komparative Vorteile bei der Gewinnung von mineralischen Rohstoffen und der Erzeugung von Agrargütern (insbesondere Naturkautschuk) auf. Im Jahr 2018 belief sich der Wert der hessischen Exporte nach Malaysia auf 201 Millionen Euro, bei gleichzeitigen Einfuhren aus Malaysia nach Hessen im Wert von 931 Millionen Euro. Auf Malaysia entfallen damit rund 0,3 Prozent aller Exporte Hessens und 0,9 Prozent aller Importe Hessens. Damit liegt Hessen ungefähr im bundesweiten Schnitt. Entgegen dem gängigen Bild beim weltweiten Export Hessens finden sich die chemischen und pharmazeutischen Erzeugnisse für Malaysia mit einem Anteil von 20 Prozent auf Rang 2 der wichtigsten Exportgüter. Ein höheres Volumen entfällt auf Eisen- und Metallwaren (23 Prozent). Rang 3 nehmen feinmechanische und optische Erzeugnisse mit 16 Prozent ein. In der umgekehrten Richtung führt Hessen insbesondere aus zwei Warengruppen Güter ein: Nahezu die Hälfte der Importe sind elektrotechnische Erzeugnisse und weitere 30 Prozent entfallen auf feinmechanische und optische Erzeugnisse.

 

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Download der Studien:

Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und Malaysia

Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und Singapur

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Der Stadtstaat Singapur hat sich in den vergangenen fünfzig Jahren von einem Werkplatz für vornehmlich standardisierte Produkte für insbesondere die Elektroindustrie zu einem hochentwickelten Dienstleistungszentrum (bzw. Finanzplatz) und wissensintensiven Technologiestandort entwickelt. Nach Singapur exportierte Hessen 2018 Waren im Wert von 369 Millionen Euro, womit ein Anteil von 0,6 Prozent des gesamten hessischen Exports in den Stadtstaat geht. Die Einfuhr nach Hessen erreichte in 2018 ein Volumen von 499 Millionen Euro. Der Anteil Singapurs am Import Hessens beläuft sich auf 0,5 Prozent. Die bundesweiten Anteile Singapurs entsprechen sowohl bei Export als auch bei Import der Größenordnung in Hessen.

Bei den hessischen Exporten nach Singapur entfallen 25 Prozent auf chemische und pharmazeutische Erzeugnisse und jeweils 15 Prozent auf Fahrzeuge, Fahrzeugteile und -zubehör sowie feinmechanische und optische Erzeugnisse. Maschinen liegen mit 13 Prozent knapp dahinter. Beim Import aus Singapur dominieren als bedeutendste Warengruppen feinmechanische und optische Erzeugnisse (43 Prozent), Maschinen (19 Prozent) sowie elektrotechnische Produkte (14 Prozent).




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