Neue Games-Strategie für Deutschland

Der Branchenverband Game bewertet die Games-Strategie als „wichtigen Meilenstein“.

Verkehrsminister Scheuer hat die Games-Strategie für den Standort Deutschland vorgestellt, an dem das Ministerium in den vergangenen Wochen in Abstimmung mit der Games-Industrie gearbeitet hat. „Gemeinsam stellen wir uns der Herausforderung, den Games-Standort Deutschland weiterzuentwickeln und als Leitmarkt im internationalen Wettbewerb zu etablieren“, so Scheuer.

Das Strategiepapier (PDF) legt die bundespolitischen Leitplanken für eine ganzheitliche Games-Politik fest und umfasst vier übergeordnete Ziele:

  1. Deutschland als Leitmarkt für Computerspiele etablieren – zum Beispiel durch Formate wie die Gamescom oder den Computerspielpreis, aber auch durch Standortmarketing
  2. Marktentwicklung für Computerspiele-Produktion unterstützen – zum Beispiel durch die Förderung von Studios und die Ansiedlung internationaler Unternehmen, mehr Ausbildungs- und Studienangebote im Bereich Games und die Bildung von ‚Hubs‘ (Inkubatoren, Co-Working-Spaces)
  3. Innovation durch Games stärken – zum Beispiel durch Verknüpfung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Games-Branche und gezielte, finanzielle Förderung
  4. Potenziale von Games für die Gesellschaft nutzen – zum Beispiel die Zusammenarbeit der Games-Branche mit der Kunst- und Kulturbranche, die Anerkennung von Serious Games und weitere Anstrengungen mit Blick auf die Gemeinnützigkeit von E-Sport-Vereinen

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