Neue Ausgabe des Hessischen Konjunkturspiegels erschienen

Der neue Konjunkturspiegel zeichnet ein durchaus positives Bild der Wirtschaftslage, obgleich sich auch Hessen naturgemäß nicht der allgemeinen Konjunkturabschwächung entziehen kann. So wäre für die hessische Industrie, die u.a. von den Unsicherheiten in der internationalen Handelspolitik betroffen ist, mehr Schwung – sprich: mehr Aufträge – wünschenswert. Demgegenüber präsentiert sich das Bauhauptgewerbe in Hessen nach wie vor erfreulich. Und der Arbeitsmarkt? Obwohl der Schwung auf dem hessischen Arbeitsmarkt etwas nachgelassen hat, steigt die Beschäftigung weiter und die Zahl der Arbeitslosen ist so niedrig wie zuletzt vor Jahrzehnten.

Der Ausblick auf das Jahr 2020 fällt verhalten optimistisch aus, wie der Überblicksartikel im Konjunkturspiegel zu aktuellen Konjunkturprognosen zeigt. Keine der aufgeführten Institutionen geht davon aus, dass das BIP weltweit, im Euroraum, in Deutschland oder in Hessen niedriger liegen wird als noch im Jahr 2019, sondern für 2020 wird unisono mit einem Wirtschaftswachstum gerechnet.

Apropos 2020: Vor dem Hintergrund des kurz bevorstehenden Brexits wirft ein weiterer Beitrag einen Blick auf den hessischen Außenhandel mit dem Vereinigten Königreich. In Anbetracht der beträchtlichen Unsicherheiten war der Export in das UK in den letzten Jahren recht robust – hat sich aber dennoch schwächer entwickelt als der hessische Export insgesamt.

Ebenfalls Themen der neuen Ausgaben sind: Das Energiemonitoring in Hessen, das anhand der Entwicklungen von Energieverbrauch, erneuerbaren Energien, Netzausbau u.v.m. den aktuellen Stand der Umsetzung der Energiewende in Hessen aufzeigt, sowie der so genannte Bauüberhang im hessischen Wohnbau, d.h. die Zahl der bereits genehmigten, aber noch nicht errichteten Wohnungen.

Der Hessische Konjunkturspiegel, der von der Hessen Agentur im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums erstellt wird, steht Ihnen HIER als Download zur Verfügung.