Zweiter Hessischer Engagementkongress gestartet

"Mit dem II. Hessischen Engagementkongress und den mehr als 60 Vorträgen, Foren und Workshops bieten wir eine wichtige Plattform zum spannenden Austausch", sagt Ministerpräsident Volker Bouffier.

Ministerpräsident Volker Bouffier begrüßt die Teilnehmer des Kongresses online
© Hessische Staatskanzlei

„Engagement neu denken für die Welt von morgen“ – so lautet das Motto des II. Hessischen Engagementkongresses, den der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier heute gemeinsam mit dem Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und Prof. Dr. Michael Vilain, Vizepräsident für Forschung und Internationales der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) und geschäftsführender Direktor des Instituts für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der EHD, eröffnet hat. „Wir sind sehr stolz auf die hohe Bereitschaft der Hessinnen und Hessen, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient eine besondere Wertschätzung. Dazu gehört nicht nur die finanzielle Förderung, sondern auch, die guten Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu erhalten und auszubauen sowie Möglichkeiten zur Diskussion aktueller Fragen zu schaffen. Mit dem II. Hessischen Engagementkongress und den mehr als 60 Vorträgen, Foren und Workshops bieten wir eine wichtige Plattform zum spannenden Austausch. Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltung heute und morgen stattfindet und begrüßen die rund 400 angemeldeten Teilnehmenden sehr herzlich“, sagten Ministerpräsident Bouffier und Staatsminister Wintermeyer.

Der Kongress wird gemeinsam von der Hessischen Staatskanzlei und der Evangelischen Hochschule Darmstadt veranstaltet und von der LandesEhrenamtsagentur Hessen (LEAH) unterstützt. Er steht unter dem Motto „Engagement neu denken für die Welt von morgen" und dient dazu, den ehrenamtlichen Einsatz der rund zwei Millionen Freiwilligen in Hessen zu fördern, Austausch auch über Hessen hinaus zu ermöglichen und verschiedene Themen aus dem ehrenamtlichen Bereich zu diskutieren. Ein Teil der Beiträge wird vor Ort an der Evangelischen Hochschule in Darmstadt in Präsenz angeboten, weitere Formate können online besucht werden. Im Fokus stehen drei aktuelle Themenfelder: Corona und die Zivilgesellschaft, Digitalisierung und Ehrenamt sowie Ehrenamt im ländlichen Raum.

Ehrenamt spielt in Pandemiezeiten eine besondere Rolle

„Die Welt hat sich durch Corona verändert. Das gilt auch für das freiwillige Engagement. Wir mussten neue Wege zu den Menschen finden und innovativ sein. Doch wo stehen wir anderthalb Jahre später? Was wird bleiben und was nicht? Ist das Engagement digitaler geworden und welche Chancen bieten sich dadurch gerade auch für ländliche Räume? Zeit für eine Bestandsaufnahme“, so Prof. Dr. Vilain, Vizepräsident für Forschung und Internationales der EHD und geschäftsführender Direktor des IZGS der EHD.

Gerade in Zeiten der Pandemie käme dem Ehrenamt eine besondere Bedeutung zu, erklärte Ministerpräsident Bouffier. „Hessen ist nicht nur deshalb vergleichsweise gut durch diese Pandemie gekommen, weil das Gesundheitssystem stets funktioniert hat und zu keiner Zeit überlastet war, sondern auch, weil viele Hessinnen und Hessen sich ehrenamtlich engagiert und dabei vielfältige Aufgaben übernommen haben. Corona hat unser aller Leben beeinflusst und verändert, aber gerade die Welt des Ehrenamtes hat auch in diesen Zeiten viel Positives bewegt. Menschen helfen selbstlos und ohne zu fragen, ob sie gerade zuständig sind. Das ist ein beispielgebender vorbildlicher Einsatz“, so der Ministerpräsident. Außerdem habe die Digitalisierung in den vergangenen Monaten einen besonderen Schub erlebt. „Obwohl wir natürlich alle das ungezwungene, persönliche Miteinander vermissen, vereinfacht die Digitalisierung für viele die Teilhabe: zum Beispiel für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder für Eltern, die neben dem Familienalltag weiter im Vorstand eines Vereins tätig sein möchten.“ Gerade für Vereine und ihre Mitglieder gelte es, das Ehrenamt zukunftsfähig zu halten, denn diese seien mit ihrer Arbeit der Kitt der Gesellschaft und bildeten das Fundament für ein funktionierendes Miteinander, so Bouffier.

Fokus liegt auf dem ländlichen Raum

„Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses ist das Engagement in ländlichen Regionen. Denn dort, wo sich Menschen zu Hause fühlen, engagieren sie sich aktiv für ihr Lebensumfeld. Dies bedeutet Heimatverbundenheit und bringt mehr Zufriedenheit“, ergänzte Staatsminister Wintermeyer. „Wir stehen als Hessische Landesregierung fest an der Seite von Vereinen, Initiativen und gemeinnützigen Organisationen und unterstützen sie ideell, aber auch finanziell. Jeder Cent unserer Ehrenamtsförderung, die wir in diesem Jahr auf mehr als 22 Millionen Euro erhöht haben, zahlt sich für unsere Bürgerinnen und Bürger aus.“

„Die Hessische Landesregierung ist sehr dankbar, dass wir mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt einen so kompetenten Partner an unserer Seite und mit ihr diesen Kongress auf die Beine gestellt haben“, betonte Bouffier abschließend. „Ich bin mir sicher, dass wir damit einen wertvollen Beitrag dazu leisten, im gemeinsamen Austausch den Einsatz für das Gemeinwohl weiter zu fördern – denn es ist das gelebte Miteinander im ehrenamtlichen Engagement, das unsere Gesellschaft auszeichnet.“

Grußwort von Ministerpräsident Volker Bouffier zum II. Hessischen Engagementkongress:

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