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Hessische LandesEnergieAgentur (LEA)


  • Strom bewegt – Elektromobilität in Hessen
    HA Hessen Agentur GmbH
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Aktivieren. Koordinieren. Umsetzen.
Das ist das Motto der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

LEA übernimmt im Auftrag der Hessischen Landesregierung zentrale Aufgaben bei der Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten richtet sich an hessische Kommunen, die vielfältige Unterstützung bei kommunalen Strategien und Maßnahmen zum Klimaschutz, zur Energieeffizienz, Energieeinsparung und zum Ausbau erneuerbarer Energien erhalten können.

LEA versteht sich auch als Informationsplattform und macht bei Fragen rund um Klimaschutz und zur Energiewende Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger und künftig auch für Unternehmen und alle Arten von Organisationen in Hessen.

Privatpersonen finden Rat und Unterstützung bei Baumaßnahmen über die Hessische Energiespar-Aktion (HESA).

Zum LEA-Angebotsspektrum zählen derzeit:

 

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Die Hessische LandesEnergieAgentur wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. www.efre.hessen.de

Dies betrifft die Vorhaben Bürgerforum Energieland Hessen, Hessische Energiespar-Aktion, Fördermittelberatung, Fachtechnische Dienstleistungen, Energieeffizienz-Netzwerke, Contracting und Öffentlichkeitsarbeit.

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News

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Pilotprojekt als Wegbereiter der hessischen Mieterstromkampagne [HA Hessen Agentur]



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Am 16. Mai 2019 findet in der Evangelischen Akademie Frankfurt die Fachtagung "Mieterstrom in der Praxis" statt. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) und die Hessische LandesEnergieAgentur (LEA) laden Fachreferentinnen und -referenten sowie ein fachinteressiertes Publikum zum intensiven Austausch aus der Praxis des Mieterstromalltags ein.

Die hessische Mieterstromkampagne dreht sich um Mieterstrommodelle, die auf dezentral erzeugter Energie basieren: Ob Photovoltaikanlagen (PV) auf dem Dach oder Blockheizkraftwerke (BHKW) im Keller oder benachbartem Gebäude. Das Besondere an diesen Strategien ist die Kooperationen der Beteiligten, die bewirken, dass sich der Strompreis für Mieter günstig und langfristig stabil gestalten kann. Eigentümer von Wohnhäusern oder zusammengehörigen Quartieren verfügen über notwendige Flächen, damit PV- und BHKW-Anlagen betrieben werden können. Energieversorger oder Full-Service-Dienstleister übernehmen meist die Investitionen, die notwendig sind für den technischen Auf- oder Ausbau. Zwischen Wohnungs- und Energiewirtschaft werden so neue Geschäftsmodelle aufgesetzt.

Die Talkrunde "Mieterstrom: Eine Chance für Mieter und Vermieter?" wird am 16. Mai durch Andreas Horchler (Leiter Unternehmenskommunikation der Frankfurt School of Finance and Management) moderiert. Steckt hinter dieser Frage "Zündstoff" für eine kontroverse Diskussion oder eher einheitliche Zustimmung, dass Mieterstrom eine Win-Win-Strategie für alle Beteiligten sein kann? Der Verband der Immobilienverwalter Hessen e. V., der Energieversorger Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) sowie der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) und die IWU Institut Wohnen und Umwelt GmbH werden auf dem Podium vertreten sein.

Das IWU Institut Wohnen und Umwelt hat bereits in den letzten Jahren ein Pilotvorhaben – das Hessische Förderprogramm für Mieterstrom – begleitet. "Interesse an Mieterstrom war zunächst bei den Wohnungsunternehmen festzustellen", berichtet Iris Behr (Rechtsanwältin, Kommunale Wohnungspolitik und -wirtschaft vom IWU Institut Wohnen und Umwelt). "Sie wollten die notwendige Heizungsanlagenerneuerung nutzen, um PV auf dem Dach zu installieren und diese auch mit einem effizienten BHKW zu koppeln. Bei kontinuierlich sinkender Einspeisevergütung erschien es lukrativer, den selbst erzeugten Strom nicht mehr in die Netze der allgemeinen Versorgung einzuspeisen, sondern ihn – als 'Mieterstrom' – zu verkaufen."

Die Hürden und Chancen, die die Beteiligten vorfanden, werden Gegenstand des Fachgesprächs am 16. Mai in Frankfurt am Main sein. "Die Wohnungsunternehmen 'mutieren' durch den Stromverkauf zu Energieversorgern. Dies war die Grundlage, auf der Wohnungsunternehmen und Energieversorger gemeinsam Mieterstrommodelle entwickelten", so Behr. "Das Förderprogramm hat bei den Wohnungsunternehmen die 'Türen geöffnet'. Für Energieversorger kam hinzu, dass Mieterstrom die Basis für eine Erweiterung der Produktpalette z. B. mit Wärmeversorgung, Internet und weiteren Dienstleistungen sein kann."

Der Spitzenverband VKU der kommunalen Wirtschaft steht für eine starke Marke, die auf Nachhaltigkeit, Gemeinwohlorientierung und Innovation setzt. Fabian Schmitz-Grethlein (Bereichsleiter Energiesysteme und -erzeugung, Verband kommunaler Unternehmen e. V. VKU) schildert die Rolle der VKU-Mitglieder und die Vorteile von Mieterstrom: "Stadtwerke sind mit ihrer Region verwurzelt. Daher ist es ihnen ein wichtiges Anliegen, die Energiewende gemeinsam mit den Bürgern vor Ort voranzubringen. Mieterstrom ist eine gute Möglichkeit, Bürger aktiv an der Energiewende zu beteiligen. Zugleich ist dies eine Chance, mehr Dächer für die Solarstromerzeugung zu nutzen – gerade in Ballungsräumen kann hier noch viel getan werden. Eine Umfrage, die der VKU unter seinen Mitgliedern durchgeführt hat, zeigt, dass das Thema bei Stadtwerken in guten Händen ist: 16,7 Prozent der befragten Unternehmen sind im Bereich des solaren Mieterstroms bereits aktiv, 41,2 Prozent wollen es werden."

Stadtwerke haben die energiewirtschaftliche Expertise und kooperieren mit den Wohnungsbauunternehmen in ihrer Kommune. Sie sind Systemmanager vor Ort und haben Konzepte für die Versorgung mit Strom, Wärme und Mobilität. Eine zunehmend dezentrale Energieversorgung ist unter den Gesichtspunkten der Systemstabilität und der Kosteneffizienz erfolgreich, wenn sie in einen systemischen Versorgungsansatz eingefügt ist. "Hier befinden sich die Stadtwerke an der entscheidenden Schnittstelle", so Schmitz-Grethlein. "Das Energiesammelgesetz hätte beinahe das Aus für Mieterstrom bedeutet, weil drastische Vergütungskürzungen geplant waren. Zum Glück konnte der VKU gemeinsam mit anderen Verbänden das Schlimmste verhindern, sodass Mieterstromprojekte weiterhin möglich sind."

Durch Standardisierung und Transparenz der Verträge können Mieterstrommodelle ein erster Baustein für neue, nachhaltige Geschäftsfelder sein. Auf jeden Fall sind sie ein Baustein der Energiewende in Hessen.

 

Fachtagung "Mieterstrom in der Praxis" am 16. Mai: HIER geht es zur Anmeldung.

 

Das Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA) „Mieterstrom“ wird von der Europäischen Union aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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Die HA Hessen Agentur GmbH ist die Dienstleistungsgesellschaft des Landes. Sie setzt Projekte, Kampagnen und Förderaktivitäten um und fungiert zudem als Berater und „Think Tank“. Ihr Kernziel ist die bestmögliche Unterstützung des Landes Hessen und anderer öffentlicher Institutionen bei der Erreichung ihrer Ziele im Rahmen der hessischen Wirtschaftsförderung. Weitere Informationen finden Sie unter www.hessen-agentur.de

Die LandesEnergieAgentur (LEA) übernimmt im Auftrag der Hessischen Landesregierung zentrale Aufgaben bei der Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten richtet sich an hessische Kommunen, die Unterstützung bei Strategien und Maßnahmen zum Klimaschutz und zum Ausbau erneuerbarer Energien erhalten können. LEA versteht sich auch als Informationsplattform und macht Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen und Organisationen in Hessen. www.landesenergieagentur-hessen.de

Solar-Kataster Hessen: www.energieland.hessen.de/solar-kataster

 

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Projektmanagement Energiekonzepte und Contracting | Mieterstrom
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