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Hessische LandesEnergieAgentur (LEA)


  • Strom bewegt – Elektromobilität in Hessen
    HA Hessen Agentur GmbH
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Aktivieren. Koordinieren. Umsetzen.
Das ist das Motto der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

LEA übernimmt im Auftrag der Hessischen Landesregierung zentrale Aufgaben bei der Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten richtet sich an hessische Kommunen, die vielfältige Unterstützung bei kommunalen Strategien und Maßnahmen zum Klimaschutz, zur Energieeffizienz, Energieeinsparung und zum Ausbau erneuerbarer Energien erhalten können.

LEA versteht sich auch als Informationsplattform und macht bei Fragen rund um Klimaschutz und zur Energiewende Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger und künftig auch für Unternehmen und alle Arten von Organisationen in Hessen.

Privatpersonen finden Rat und Unterstützung bei Baumaßnahmen über die Hessische Energiespar-Aktion (HESA).

Zum LEA-Angebotsspektrum zählen derzeit:

 

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EU EFRE-Logo

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Die Hessische LandesEnergieAgentur wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. www.efre.hessen.de

Dies betrifft die Vorhaben Bürgerforum Energieland Hessen, Hessische Energiespar-Aktion, Fördermittelberatung, Fachtechnische Dienstleistungen, Energieeffizienz-Netzwerke, Contracting und Öffentlichkeitsarbeit.

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News

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Erster Brennstoffzellenbus für den ÖPNV in Hessen



Bei der Vorstellung des Brennstoffzellenbusses auf dem Luisenplatz in Darmstadt (v.l.n.r.): Prof. Knut Ringat (RMV-Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung), Christel Fleischmann (Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Darmstadt-Dieburg), Barbara Akdeniz (Stadträtin Darmstadt), Christian Winzenhöler (Busunternehmen Winzenhöler) © RMV/Arne Landwehr Bild: Bei der Vorstellung des Brennstoffzellenbusses auf dem Luisenplatz in Darmstadt (v.l.n.r.): Prof. Knut Ringat (RMV-Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung), Christel Fleischmann (Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Darmstadt-Dieburg), Barbara Akdeniz (Stadträtin Darmstadt), Christian Winzenhöler (Busunternehmen Winzenhöler) © RMV/Arne Landwehr

Darmstadt/Groß-Zimmern, 03.05.2019 - Der Omnibusbetrieb Winzenhöler GmbH & Co. KG wird zum ersten Mal einen Brennstoffzellenbus im regulären Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf den Buslinien 671 und X71 des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) in der Nähe von Darmstadt einsetzen. Dies gaben Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des RMV, und Christian Winzenhöler, Geschäftsführer des Omnibusbetriebs Winzenhöler und Betreiber einer Brennstoffzellenbus-Flotte, auf der Auftaktveranstaltung am 30. April 2019 auf dem Darmstädter Luisenplatz bekannt.

Der für den RMV-Einsatz bereitgestellte Brennstoffzellenbus ist einer von insgesamt acht Brennstoffzellenbussen des Busunternehmers Christian Winzenhöler. Dessen Flotte an wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenbussen ist die derzeit größte in Deutschland. Bei den Fahrzeugen mit einer Länge von 12 Metern handelt es sich um Mercedes-Benz Citaro Brennstoffzellenbusse. Vier der Busse aus einem Projekt der Hamburger HOCHBAHN hat das Busunternehmen Winzenhöler erst kürzlich gebraucht erworben.

„Als Unternehmer und Vater einer umweltbewussten Tochter bin ich mir meiner Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und kommenden Generationen bewusst“, erklärt Christian Winzenhöler. „Daher hat unser Unternehmen beschlossen, so schnell wie möglich die gesamte Busflotte auf emissionsfreie Fahrzeuge umzustellen. Stolz bin ich besonders darauf, dass wir als privates, familiengeführtes Unternehmen die Anschaffung aller Brennstoffzellenbusse bisher ohne Fördergelder realisieren konnten.“

„Wir begrüßen die Aktivitäten unseres langjährigen Partners Winzenhöler auf dem Gebiet der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ausdrücklich“, so Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV. „Der RMV wird das Projekt ‚emissionsfreier ÖPNV‘ weiterhin aktiv und technologieoffen vorantreiben. Die Erprobung der Brennstoffzellenbusse auf der RMV-Linie 671 ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg, der uns sicherlich wertvolle Erkenntnisse für neue, umweltverträgliche Mobilitätslösungen liefern wird.“

Praxistest auf der Linie 671 zwischen Darmstadt und Babenhausen

Das Busunternehmen Winzenhöler setzt bereits seit Oktober 2017 Brennstoffzellenbusse im Auftrag der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG auf dem Betriebsgelände des Industrieparks in Frankfurt-Höchst ein. Nun will Winzenhöler den nächsten Schritt in Richtung eines emissionsfreien Nahverkehrs gehen und erstmals Brennstoffzellenbusse im ÖPNV auf einer Strecke des RMV einsetzen. „Ich bin voll und ganz überzeugt, dass die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auch im ÖPNV einen signifikanten Beitrag zur emissionsfreien Mobilität leisten wird. Dafür sprechen die durchweg positiven Erfahrungen, die wir bisher in der Praxis sammeln konnten. Die Verfügbarkeit unserer Brennstoffzellenbusse im Werksverkehr lag im zweiten Halbjahr 2018 auf einem vergleichbar hohen Niveau wie die unserer Dieselbusse. Jetzt wollen wir erproben, wie sich die Busse im Überlandverkehr bewähren.“

Der Brennstoffzellenbus wird auf der RMV-Linie 671 zwischen dem Darmstädter Hauptbahnhof und dem rund 20 Kilometer östlich gelegenen Wiebelsbach/Babenhausen verkehren. Die Strecke zeichnet sich durch eine anspruchsvolle Topografie und einen autobahnähnlich ausgebauten Abschnitt auf der Bundesstraße 26 aus. Damit ist sie bestens geeignet, um herauszufinden, ob sich die auf dem Werksgelände gemachten positiven Erfahrungen hinsichtlich Stabilität und Verfügbarkeit auch auf den regionalen Überlandverkehr adaptieren lassen.

Wasserstoff-Tankstopps in Frankfurt-Höchst

Zuerst wird der Brennstoffzellenbus nur während der Spitzenzeiten am Morgen und am Nachmittag auf der Linie 671 eingesetzt werden. Dies ist der noch im Aufbau befindlichen Wasserstoff-Infrastruktur geschuldet. Momentan befindet sich die einzige öffentlich zugängliche 350-bar-Wasserstofftankstelle für Busse innerhalb des Rhein-Main-Gebiets in Frankfurt-Höchst. An dieser wird der Brennstoffzellenbus jeweils am Mittag und nach Betriebsende betankt. Da der Tankvorgang ähnlich schnell wie bei einem Dieselbus vonstattengeht, punkten Brennstoffzellenbusse in Sachen Betriebslogistik gegenüber ebenfalls lokal emissionsfreien rein batterieelektrischen Bussen.

Technologieoffener Diskurs für eine emissionsfreie Mobilität

Mit dem Einsatz seines Brennstoffzellenbusses auf einer Strecke des RMV möchte Christian Winzenhöler zu einem technologieoffenen Diskurs über die Gestaltung eines emissionsfreien Nahverkehrs anregen. Sowohl batterieelektrische als auch brennstoffzellenbetriebene Busse könnten je nach Einsatzbedingungen zu einer Dekarbonisierung des öffentlichen Nahverkehrs beitragen. „Die Anforderungen unseres Unternehmens erfüllen jedoch Brennstoffzellenbusse aufgrund ihrer hohen Reichweite und der kurzen Betankungszeit besser als batterieelektrische Busse. Und hinsichtlich der Total Cost of Ownership liegen beide System nach unseren Erfahrungen fast gleichauf“, so Winzenhöler.

Quelle: Pressemitteilung Omnibusbetrieb Winzenhöler GmbH & Co. KG 




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Dr. Karsten McGovern

Abteilungsleiter
Hessische Landesenergieagentur
+49 611 95017-8627
karsten.mcgovern@hessen-agentur.de

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