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Landesinitiative +Baukultur in Hessen


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Die Landesinitiative +Baukultur in Hessen möchte dazu beitragen, dass bei der alltäglichen Kultur des Bauens Funktionalität und Schönheit, Kostenbewusstsein und Nachhaltigkeit, aber auch baukulturelles Erbe und moderne Gestaltung – also „Baukultur“ im Land Hessen – stärker ins Blickfeld aller beteiligten Akteure rücken.

Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten. Beteiligt sind das Hessische Ministerium der Finanzen, das Hessische Umweltministerium, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Hessische Städtetag, der Hessische Städte- und Gemeindebund, die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und die Ingenieurkammer Hessen.

Wir leiten die Geschäftsstelle der Landesinitiative. Zu unseren Aufgaben zählen u.a. die inhaltliche und organisatorische Durchführung von Veranstaltungen und Landeswettbewerben, die Erstellung von Publikationen sowie die Kontaktpflege mit anderen Baukulturinitiativen auf Bundes- und Länderebene.

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Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz startet neues Förderprogramm



Foto: Familienzentrum Neu-Isenburg / Hessen Agentur Bild: Foto: Familienzentrum Neu-Isenburg / Hessen Agentur

Mit dem "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" stellen der Bund und das Land Hessen den Kommunen ein neues und starkes Förderinstrument zur Verfügung. Gefördert werden quartiersbezogene Bauprojekte, die den sozialen Zusammenhalt und die Integration vor Ort unterstützen und nachhaltig stärken. Das können beispielsweise Stadtteilzentren, Kitas, soziokulturelle Zentren, öffentliche Bildungseinrichtungen (ohne allgemein- und berufsbildende Schulen), Jugendtreffs, Jugendwerkstätten oder Nachbarschaftscafés sein, die dringend saniert, modernisiert oder ausgebaut werden müssen. Auch die Aufwertung von Außenbereichen solcher Einrichtungen kann gefördert werden einschließlich des Baues von Spiel- und Sportplätzen und grünen Bewegungsparcours.

"Ein gutes und beständiges Zusammenleben aller Bewohnerinnen und Bewohner in
unseren Städten und Gemeinden braucht lebenswerte und stabile Quartiere. Nachbarschaftliches Leben findet in hohem Maße in öffentlichen Räume und öffentlichen Einrichtungen statt. Genau dort setzen wir mit dem Investitionspakt an“, betont Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz.

Die Projekte zur sozialen Integration werden mit einer staatlichen Förderung von 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten einschließlich Planungskosten unterstützt. Antragsberechtigt sind ausschließlich hessische Städte und Gemeinden sowie kommunale Zweckverbände oder Planungsverbände.

Voraussetzung für eine Förderung ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept, eine städtebauliche Gesamtstrategie oder ein vergleichbares Rahmenkonzept der Kommune. Die hierin formulierten Ziele der Quartiersentwicklung müssen mit den Zielen des Investitionspaktes übereinstimmen. Vorrangig gefördert werden Projekte, die in den Maßnahmengebieten der Städtebauförderung liegen. Ausnahmen sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Anträge auf Programmaufnahme im Jahr 2017 können bis zum 08. September 2017 eingereicht werden. Alle weiteren Informationen, wie Programminformation und Antragsunterlagen online:

www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de




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