www.hessen-agentur.de
Bild

Aktive Kernbereiche in Hessen


  • © Patrik Dietrich | Dreamstime.com© Patrik Dietrich | Dreamstime.com © Patrik Dietrich | Dreamstime.com
1

2008 startete das Hessische Wirtschaftsministerium das neue Städtebauförderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ als Ausgestaltung des Bund-Länder-Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren. Inzwischen wird das Förderprogramm vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz betreut.

Ziel des Programms ist es, zentrale Versorgungsbereiche, die von Funktionsverlusten insbesondere durch gewerblichen Leerstand bedroht oder betroffen sind, als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu entwickeln. Hierbei verfolgt das Programm einen integrierten Ansatz: Zentrale Funktionen von Wirtschaft und Handel, Wohnen und Kultur sollen nicht isoliert voneinander, sondern in ihrem Zusammenwirken entwickelt werden.

Im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums begleiten wir das Programm mit dem „Zentrum Aktive Kernbereiche" und beraten Städte und Gemeinden im Förderprogramm, stellen den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer sicher, tragen zur Weiterentwicklung des Praxiswissens bei und führen Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit durch.



www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de

www.hessen-agentur.de
Diese Seite teilen:

Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz startet neues Förderprogramm



Foto: Familienzentrum Neu-Isenburg / Hessen Agentur Bild: Foto: Familienzentrum Neu-Isenburg / Hessen Agentur

Mit dem "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" stellen der Bund und das Land Hessen den Kommunen ein neues und starkes Förderinstrument zur Verfügung. Gefördert werden quartiersbezogene Bauprojekte, die den sozialen Zusammenhalt und die Integration vor Ort unterstützen und nachhaltig stärken. Das können beispielsweise Stadtteilzentren, Kitas, soziokulturelle Zentren, öffentliche Bildungseinrichtungen (ohne allgemein- und berufsbildende Schulen), Jugendtreffs, Jugendwerkstätten oder Nachbarschaftscafés sein, die dringend saniert, modernisiert oder ausgebaut werden müssen. Auch die Aufwertung von Außenbereichen solcher Einrichtungen kann gefördert werden einschließlich des Baues von Spiel- und Sportplätzen und grünen Bewegungsparcours.

"Ein gutes und beständiges Zusammenleben aller Bewohnerinnen und Bewohner in
unseren Städten und Gemeinden braucht lebenswerte und stabile Quartiere. Nachbarschaftliches Leben findet in hohem Maße in öffentlichen Räume und öffentlichen Einrichtungen statt. Genau dort setzen wir mit dem Investitionspakt an“, betont Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz.

Die Projekte zur sozialen Integration werden mit einer staatlichen Förderung von 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten einschließlich Planungskosten unterstützt. Antragsberechtigt sind ausschließlich hessische Städte und Gemeinden sowie kommunale Zweckverbände oder Planungsverbände.

Voraussetzung für eine Förderung ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept, eine städtebauliche Gesamtstrategie oder ein vergleichbares Rahmenkonzept der Kommune. Die hierin formulierten Ziele der Quartiersentwicklung müssen mit den Zielen des Investitionspaktes übereinstimmen. Vorrangig gefördert werden Projekte, die in den Maßnahmengebieten der Städtebauförderung liegen. Ausnahmen sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Anträge auf Programmaufnahme im Jahr 2017 können bis zum 08. September 2017 eingereicht werden. Alle weiteren Informationen, wie Programminformation und Antragsunterlagen online:

www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de