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Länderanalysen: Wirtschaftsbeziehungen Hessens zu Äthiopien und Kenia



(Foto: Urs Wiesmann / Socio-Economic Atlas of Kenia 2014) Bild: (Foto: Urs Wiesmann / Socio-Economic Atlas of Kenia 2014)

Mit Äthiopien und Kenia stehen erstmals zwei afrikanische Staaten im Fokus der Publikationsreihe über Wirtschaftsbeziehungen Hessen zu ausgewählten Ländern. Aufgrund eines starken Wirtschaftswachstums der beiden von großer Dynamik geprägten Länder ergeben sich Potenziale für den wirtschaftlichen Austausch mit Hessen im Rohstoffsektor, im Konsumgüterbereich ebenso wie für das Investitionsgütersegment. Äthiopien und Kenia weisen komparative Vorteile vor allem in der Agrarwirtschaft auf, was eng mit naturräumlichen Bedingungen in punkto Klima, Topographie und Bodenbeschaffenheit, die große Herausforderungen für die wirtschaftlichen Entwicklung darstellen, zusammenhängt. Die in beiden Ländern wachsende und vergleichsweise junge Bevölkerung ist auf der Suche nach Bildungs-, Beschäftigungs- und gesellschaftlichen Partizipationschancen.

 

  • Die hessischen Importe aus Kenia bestehen zu über 90 Prozent aus Agrarerzeugnissen, wobei es sich großenteils um Pflanzen (z. B. Blumen) sowie zu geringeren Teilen um Gemüse, Schalen- und Trockenfrüchte sowie Kaffee handelt.
  • Äthiopien besitzt ebenfalls Ausfuhrschwerpunkte bei Agrargütern, hierunter fallen Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze, Gemüse und Früchte. Ein weiteres Exportstandbein bildet die Textilindustrie.
  • In umgekehrter Richtung stellen bei der Ausfuhr Hessens nach Äthiopien feinmechanische und optische Erzeugnisse die wichtigste Warengruppe dar. Das Gros bilden hierbei medizinische Geräte und Produkte der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.
  • Spitzenreiter bei den hessischen Ausfuhren nach Kenia sind wie bei den hessischen Exporten in alle Welt Erzeugnisse der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie. Auf dem zweiten Rang liegen Maschinen.
  • Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist nicht nur jeweils in nationaler Perspektive, sondern darüber hinaus in Hinsicht auf den gesamten ostafrikanischen Raum zu betrachten, denn vom Ausbau der Transportverbindungen zu Hafenstädten wie Mombasa in Kenia und Massawa in Eritrea profitieren jeweils mehrere bedeutende Wirtschafträume.
  • Potenziale für den Ausbau der Beziehungen von Äthiopien sowie Kenia zu Hessen bestehen des Weiteren nicht nur beim Technologietransfer, sondern auch beim Wissenstransfer, den hessische Hochschulen und Forschungsinstitutionen in Kooperation mit entsprechenden Partnern forcieren können.

 

 

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Downloads:

Studie "Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und Äthiopien" 

Studie "Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und der Republik Kenia"

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