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Bad Karlshafen hat nach mehr als 90 Jahren wieder einen Hafen



Foto: HA / Carsten Uhl Bild: Foto: HA / Carsten Uhl

Am 11. Mai 2019 wurde in Bad Karlshafen die Wiederanbindung des historischen Hafens an die Weser gefeiert. Im Beisein von vielen Hundert Interessierten weihten Bürgermeister Marcus Dittrich, der parlamentarische Staatssekretär des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Marco Wanderwitz sowie die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann die neue Schleuse ein.

 

Nach nur fast drei Jahren Planungs- und Bauzeit wurde die Keimzelle der barocken Planstadt wiederbelebt. Mit der von der Bundesrepublik Deutschland als „Nationales Projekt des Städtebaus“ geförderten und vom Land Hessen durch die Sanierung der Hafenmauern und mit Städtebauförderungsmitteln unterstützen Baumaßnahme wird die Belebung der Stadt angestrebt. Die touristische Qualität der Stadt soll gesteigert und das Alleinstellungsmerkmal eines Binnenhafens in einem denkmalgeschützten Ensemble erlebbar werden. Über das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ wurde der Schleusenneubau mit 6,5 Millionen Euro finanziert. Dank der engen Kooperation zwischen Verwaltung, Planern und Baufirmen konnte der enge Zeitrahmen eingehalten werden.

 

Mit der Einfahrt des ersten Bootes wurde der Festakt am Tag der Städtebauförderung 2019 eingeläutet. Das weitere Programm umfasste Musik und Malerei sowie einen Stadtrundgang. Die Veranstaltung wurde mit einem Lichtermeer und Projektionen am und im Hafen abgerundet.

 

Nach der Wiederanbindung des Hafenbeckens aus technischer Sicht wird nun auch das direkte Umfeld neu gestaltet. Mit einer Förderung von 3,55 Millionen Euro aus den „Nationalen Projekten des Städtebaus“ soll die Aufenthaltsqualität für Einwohner und Gäste inmitten der historischen Altstadt und direkt am Wasser erhöht werden.

 

Die Hessen Agentur war während der Planungs- und Bauzeit von der Stadt Bad Karlshafen mit der Koordination der Baubeteiligten beauftragt. Parallel beriet die Hessen Agentur bis Ende Februar 2019 auch private Eigentümer zur Modernisierung und Instandsetzung der Gebäude im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Städtebaulicher Denkmalschutz“.