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Land fördert nachhaltiges Wohnumfeld in neuen Wohnquartieren



Bittkau-Bartfelder GbR Landschaftsarchitekten mit A-Z Architekten BDA, Wiesbaden Bild: Bittkau-Bartfelder GbR Landschaftsarchitekten mit A-Z Architekten BDA, Wiesbaden

"Wir als Landesregierung wollen bezahlbaren Wohnraum in nachhaltigen Städten und Gemeinden. Dazu braucht es neue Wohngebiete, in denen auch Kitas, Grünflächen und Begegnungsstätten entstehen", sagte die Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz. "Genau hier setzt unser neues Förderprogramm ‚Nachhaltiges Wohnumfeld‘ an". Aufgrund der besonders hohen Wohnungsnachfrage im Rhein-Main-Gebiet richtet sich das Programm an Städte und Gemeinden in dieser Region.

Das Programm fördert in einer ersten Phase städtebauliche Konzepte für neue Wohnquartiere mit der für ein nachhaltiges Wohnumfeld notwendigen Infrastruktur. "Wir werden noch in diesem Jahr knapp eine Million Euro für die Phase der städtebaulichen Konzepte zur Verfügung stellen. Damit unterstützt das Land die Kommunen bei der Entwicklung neuen Baulands, damit möglichst schnell neue Wohngebiete geplant und auch gebaut werden können", bekräftigte die Ministerin. In einer zweiten Phase soll die investive Umsetzung der Planungen gefördert werden. Das entsprechende Gesetz muss noch vom Landtag beschlossen werden. "Die erheblichen Kosten einer guten Infrastruktur halten manche Kommune leider noch davon ab, neue Wohnquartiere auszuweisen. Unser neues Förderprogramm wirkt dem zielgerichtet entgegen. Damit setzen wir auch einen weiteren Baustein aus unserem Masterplan Wohnen um. Insgesamt stellt die Landesregierung die Rekordsumme von 1,7 Milliarden Euro für die
Förderung von bezahlbarem Wohnraum und einer nachhaltigen Stadtentwicklung bereit", ergänzte Hinz.

"Im Fokus dieser neuen Förderung steht die Planung eines nachhaltigen Wohnumfelds", führte die Ministerin aus. Hierzu gehören ein angemessener Anteil an gefördertem Wohnraum, soziale Infrastruktur, ein leistungsfähiger Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr, klimaangepasstes Stadtgrün, ein gutes Netz an Fuß- und Radwegen, eine effiziente Energie- und Wasserversorgung und vieles mehr. Hinz ergänzte: "Nachhaltig angelegte Wohnquartiere leisten einen Beitrag zur Wohnraumversorgung für alle, zur Wahrung des sozialen Friedens und zum umweltbewussten Umgang mit Ressourcen. Vor allem aber bieten sie eine hohe Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner!"

Anträge auf Aufnahme in die erste Phase des Programms "Nachhaltiges Wohnumfeld – Konzepte" können bis zum 28. September 2018 gestellt werden.

Nähere Informationen zu Fördergegenständen und Antragsverfahren können unter www.umwelt.hessen.de, www.wohnungsbau.hessen.de sowie unter http://www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de abgerufen werden.




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