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Neustart für das Städtebauförderprogramm "Aktive Kernbereiche": Land fördert belebte und attraktive Ortskerne



Foto: R. Berg für HMUKLV Bild: Foto: R. Berg für HMUKLV

"Innenstädte sind dann attraktiv, wenn sie belebt sind. Deshalb sollten sie nicht nur zum Einkaufen und Ausgehen geeignet sein, sondern auch zum Wohnen. Vorteil des Wohnens in der Innenstadt sind die kurzen Wege zu Geschäften, Praxen, Gaststätten und vielen kulturellen Angeboten. Menschen aller Altersgruppen sollen sich wohl fühlen und von der Vielfalt profitieren", sagte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz zum Neustart des Städtebauförderprogramms "Aktive Kernbereiche in Hessen". Doch gerade für Familien und für ältere Menschen fehlt oft die passende Infrastruktur. Deswegen unterstützt das Land Hessen in diesem Jahr die Kommunen mit rund 16 Millionen Euro für Investitionen in ihre Stadt- und Ortskerne.

Das Programm fördert Maßnahmen, die das Wohnen in den Kernbereichen befördern und verankern. Die hessischen Kommunen sollen dabei unterstützt werden, bestehenden Wohnraum in den Innenstädten zu verbessern und barrierefrei zu machen. Auch der Umbau von gewerblichen Leerständen zu Wohnzwecken könnte in einigen hessischen Regionen neue Angebote schaffen. Durch Förderanreize sollen private Immobilieneigentümer motiviert werden, in ihre Immobilie zu investieren und das Gebäude zu modernisieren. "Wir haben im Masterplan Wohnen in Hessen die beiden Bereiche der Stadtentwicklung und Wohnraumförderung unter ein Dach gesetzt und damit stärker vernetzt. Das ergibt Sinn, denn oftmals sind sie die zwei Seiten einer Medaille", betonte Hinz. So stehen der Bau neuer Wohnungen sowie die nachhaltige Verbesserung der Innenstädte auf einer Stufe. Ebenfalls werden Maßnahmen gefördert, die das Wohnen im Kern der Stadt indirekt unterstützen. Dazu zählen beispielsweise moderne Infrastruktur- und Versorgungsangebote in fußläufiger Entfernung wie Kitas oder Familienzentren.

"Mit dem Programm sorgen wir für mehr Lebensqualität und ein besseres Klima in unseren Innenstädten und Ortszentren. Das erreichen wir, indem wir Parks aufwerten, Straßen, Plätze und Dächer begrünen und Frisch- und Kaltluftschneisen durch Grünanlagen oder Höfe freihalten", betonte Staatsministerin Priska Hinz.

Darüber hinaus sollen auch Maßnahmen gefördert werden, die gute Rahmenbedingungen für eine umweltverträgliche Mobilität schaffen. Beispielsweise kann der Um- und Ausbau von Rad- und Fußwegen aus dem Programm gefördert werden. Auch innovative Modelle wie Shared Spaces, einem Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt, oder extra breite Fußwege, die zum Aufenthalt, Spielen und Flanieren einladen, sollen in die nachhaltige Entwicklung der Zentren integriert werden.

Hessische Kommunen können sich bis zum 15. Mai 2018 für das Programm Aktive Kernbereiche bewerben. Die Förderung kann beantragt werden für Orte und Ortsteile mit über 6.000 Einwohnern sowie für Orte mit 2.000 bis 6.000 Einwohnern, sofern sie nicht über das Förderprogramm Dorfentwicklung gefördert werden.

Weitere Informationen zum Städtebauförderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen" inklusive Antragsformulare finden Sie unter https://nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de/foerderprogramme/aktive-kernbereiche.html

Den Masterplan Wohnen finden Sie unter https://umwelt.hessen.de/klima-stadt/masterplan-wohnen-hessen




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