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25 Millionen Euro für "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" und "Zukunft Stadtgrün"



Bescheidübergabe mit Ministerin Priska Hinz. Bild: Bescheidübergabe mit Ministerin Priska Hinz.

"Die Förderprogramme des Städtebaus in Hessen verfolgen unterschiedliche Zielrichtungen, haben aber eines gemeinsam: Es geht uns um eine nachhaltige Stadtentwicklung für mehr Lebensqualität in den hessischen Städten und Gemeinden", sagt Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz in der Naturschutz-Akademie in Wetzlar. Dort überreichte die Ministerin am 1. Dezember 2017 die Aufnahmebescheide für die Bund-Länder-Programme "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" und "Zukunft Stadtgrün" an die Vertreter von Städten und Gemeinden. Insgesamt werden in den beiden neuen Programmen 25 Standorte aufgenommen und 25,4 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

Mit dem "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" stellen der Bund und das Land Hessen den Kommunen ein neues und starkes Förderinstrument zur Verfügung. 17 hessische Städte und Gemeinden durften sich über die Aufnahme in das neue Programm freuen. "Ein gutes und beständiges Zusammenleben aller Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Städten und Gemeinden braucht lebenswerte und stabile Quartiere. Nachbarschaftliches Leben findet in hohem Maße in öffentlichen Räumen und öffentlichen Einrichtungen statt. Genau dort setzen wir mit dem Investitionspakt an", so die Ministerin. Die Projekte zur sozialen Integration werden mit einer staatlichen Förderung von 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten unterstützt. Rund 17,9 Millionen Euro Fördermittel stehen insgesamt zur Verfügung. Im Rahmen des "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" werden quartiersbezogene Bauprojekte gefördert, die den sozialen Zusammenhalt und die Integration vor Ort unterstützen und nachhaltig stärken.

Die Mehrzahl der Anträge betraf die Sanierung, Modernisierung und den Ausbau von Kindertagesstätten, Jugendzentren oder Nachbarschaftstreffs. Dabei reichte die Bandbreite von kleineren Projekten wie die Qualifizierung der Kindertagesstätten zur Schwerpunkt-Kita für Sprache, Natur- und Umweltbildung in Kirchhain bis hin zu großen Projekten wie die Sanierung des Hauses der Jugend in Wetzlar oder der Neubau des Hauses der Begegnung in Neustadt.

In das neue Programm "Zukunft Stadtgrün" wurden acht Standorte aufgenommen. "Grün- und Wasserflächen, begrünte Straßen und Plätze sowie Parks und Gärten sind häufig die attraktivsten Bereiche einer Stadt, in denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner am wohlsten fühlen. Neben den sozialen Vorteilen solcher Flächen, sind sie aber auch von enormer Bedeutung, um die bereits heute spürbaren Auswirkungen des Klimawandels abzufedern. Mit dem Programm 'Zukunft Stadtgrün' verknüpfen wir Stadtentwicklung mit Grünentwicklung und passen unsere Kommunen damit an den Klimawandel an", betonte die Ministerin.

Die Hessischen Kommunen erhalten insgesamt rund 7,5 Millionen Euro von Bund und Land Hessen, um mehr und qualitativ hochwertigere grüne Infrastruktur zu gestalten. Bei "Zukunft Stadtgrün" wird die Stadt und Quartiersentwicklung vom Grün her gedacht. Das Programm konzentriert sich in Hessen auf Gesamtmaßnahmen, die modellhafte Lösungen zu Herausforderungen wie der Anpassung an den Klimawandel, dem Erhalt der biologischen Vielfalt, der sozialen Integration und der Sicherung des sozialen Friedens, dem Erhalt der Stadt als lebenswerter Raum unter dem Druck einer verstärkten Innenentwicklung oder dem gestiegenen zivilgesellschaftlichen Interesse an Stadtgrün entwickeln.

Mehrere Kommunen haben großräumige Vernetzungskonzepte für ihr Stadtgrün entwickelt, womit die Aufwertung von Stadtbereichen erzielt wird. So beabsichtigt Korbach, im Bereich des Stadtmauerrings eine zusammenhängende Grünstruktur zu schaffen. Offenbach will den urbanen, parkartigen Anlagenring aus dem 19. Jahrhundert mit dem naturnahen Grünring im Süden der Stadt vernetzen. Frankfurt möchte die axiale Grünverbindung von der Innenstadt in den Grüngürtel stärken.

 

Im Einzelnen werden in 2017 in Hessen folgende Förderungen gewährt:

Aufnahmen im Bund-Länder-Programm "Zukunft Stadtgrün"

Frankfurt

55.000 Euro

Gießen

1.103.000 Euro

Homberg (Efze)

136.000 Euro

Kassel

1.839.000 Euro

Korbach

2.413.000 Euro

Offenbach

1.076.000 Euro

Rödermark

47.000 Euro

Wiesbaden

779.000 Euro

 

Bund-Länder-Programm "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier"

Bad Karlshafen

762.000 Euro

Borken

648.000 Euro

Büdingen

108.000 Euro

Eschwege

270.000 Euro

Fulda

3.000.000 Euro

Gießen

2.586.000 Euro

Homberg (Efze)

405.000 Euro

Kirchhain

193.000 Euro

Lollar

864.000 Euro

Marburg

3.265.000 Euro

Neustadt

1.314.000 Euro

Rauschenberg

381.000 Euro

Rotenburg

477.000 Euro

Rüsselsheim

1.170.000 Euro

Spangenberg

90.000 Euro

Stadtallendorf

423.000 Euro

Wetzlar

1.918.000 Euro

 

Weitere Informationen zur Städtebauförderung in Hessen:
www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de

 

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Kontakt:

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mischa Brüssel da Laskay

Pressesprecher
Tel.: +49 611 815 1020
E-Mail: pressestelle@umwelt.hessen.de




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