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Innovative Kooperation für energiebewusste Kunden

Kreiswerke Main-Kinzig setzen mit Solidpower auf Brennstoffzellentechnologie



Gelnhausen, 12.10.2017 - Die Kreiswerke Main-Kinzig als regionaler Energieversorger engagieren sich bereits seit vielen Jahren im Bereich der regenerativen Energieerzeugung und nehmen ihre ökologische und gesellschaftliche Verantwortung wahr. Über die Tochtergesellschaft Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH baut das Unternehmen in Kooperation mit Solidpower ein neues, innovatives Geschäftsfeld auf: Die Brennstoffzellentechnologie für Endverbraucher. Das Mikrokraftwerk wird künftig auch als Contracting-Modell vertrieben.

Solidpower, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der HochtemperaturBrennstoffzellen-Technologie, hat mit dem BlueGEN ein Mikrokraftwerk auf Brennstoffzellenbasis für den europäischen Markt entwickelt, das über einen weltweit einzigartig hohen elektrischen Wirkungsgrad verfügt. Das Produkt hat die Kreiswerke MainKinzig überzeugt. Nach einer intensiven Testphase des Gerätes im Haus bietet die Kreiswerke-Tochtergesellschaft Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH interessierten Kunden den BlueGEN nun als Vertriebspartner von Solidpower an. Bei einem gemeinsamen Termin am Verwaltungssitz der Kreiswerke in Gelnhausen besiegelten Oliver Habekost, Leiter der Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH und Andreas Ballhausen, Geschäftsführer von Solidpower, ihre Kooperation. „Die Kreiswerke bzw. die Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH zeigen eine hohe Innovationsbereitschaft und entwickeln bereits heute zukunftsweisende Energielösungen für ihre Kunden. Das macht sie in einem wachsenden Markt für uns als Partner besonders interessant“, erläutert Andreas Ballhausen und sieht in der Kooperation mit dem regionalen Versorger „ein Leuchtturmprojekt“.

Was aber macht den Innovationsgrad aus? Aus technischer Sicht setzt das erdgasbetriebene Mikrokraftwerk auf die zukunftsweisende Brennstoffzellentechnologie: Die Brennstoffzellen im Innern des BlueGEN produzieren aus Erdgas hocheffizient Strom – die Anlage erreicht dabei einen einzigartig hohen Wirkungsgrad von 60 Prozent. Dadurch werden sowohl die Energiekosten als auch der CO2-Ausstoß verringert. Die in etwa waschmaschinengroße Anlage arbeitet leise, vibrationsfrei und kann dadurch direkt am Ort des Verbrauchs eingesetzt werden. Die bei der Stromproduktion entstehende Abwärme kann für die Unterstützung der Heizanlage genutzt werden. Dabei ist der BlueGEN mit nahezu jedem Heizsystem kombinierbar – ein Austausch der Heizungsanlage ist nicht notwendig.

Solidpower bietet zudem eine Gewährleistung von 10 Jahren mit einem garantierten Mindestwirkungsgrad. Der Einsatz des BlueGEN eignet sich für größere Einfamilienhäuser, Passiv- und Niedrigenergie-Häuser und alle anderen Formen von Wohngebäuden mit erhöhtem Strombedarf. Ganz besonders profitieren dabei kleine und mittlere Unternehmen oder Kommunen mit einem durchgängigen Grundlast-Strombezug, etwa für Serverräume oder Kühleinrichtungen, von dem innovativen Mikrokraftwerk.

Die junge Technologie, erläutert Ballhausen, ist technisch ausgereift und zeigt sich im Betrieb absolut zuverlässig. Zudem sind die Geräte an eine Fernüberwachung angeschlossen und können in vielen Fällen einfach online geregelt werden. Ähnlich wie bei der Photovoltaik ist in der Markteinführungsphase eine staatliche Förderung auf Grund der derzeit noch geringen Produktionszahlen und den damit verbundenen höheren Anschaffungskosten für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderlich. Über die KfW hat der Bund sein Förderprogramm ausgeweitet und forciert den Einsatz der zukunftsweisenden Brennstoffzellentechnologie. Oliver Habekost, Leiter der Unternehmensentwicklung bei den Kreiswerken Main-Kinzig, ist überzeugt, dass sich die Brennstoffzellentechnologie durchsetzen wird. Das Unternehmen sei bereits seit drei Jahren Brennstoffzellenkompetenzcenter und hat das Gerät über einen längeren Zeitraum selbst getestet, berichtet Habekost. „Perspektivisch wird das Mikrokraftwerk bald als ContractingModell vertrieben“, blickt er voraus. Das bedeute, dass die Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH Investor ist und die Kunden die Anlage nicht selbst finanzieren müssen. Interessenten können gerne unter der Telefonnummer 06051 84 33302 einen Termin bei den Kreiswerken vereinbaren und sich die Brennstoffzelle vor Ort anschauen.

Quelle: Kreiswerke Main-Kinzig




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