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Zweites Plenum der "Allianz für Wohnen in Hessen"



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„Der soziale Wohnungsbau gewinnt in Hessen an Fahrt, die Nachfrage nach Fördermitteln steigt und damit hoffentlich bald auch spürbar die Zahl der realisierten Wohnungen“, so Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Hessischen Umweltministerium auf dem zweiten Plenum der „Allianz für Wohnen in Hessen“ am 16. November. „Trotz vieler positiver Beispiele des Neu- und Umbaus von Wohnungen z.B. in Frankfurt, Wiesbaden oder Offenbach sind wir vielfach noch weit vom tatsächlichen Bedarf in den Kommunen entfernt.“ Der Zusammenschluss von Verbänden der Wohnungswirtschaft, Kammern, kommunalen Spitzenverbänden, Liga der Freien Wohlfahrtspflege, Regionalverband FrankfurtRheinMain, wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen aus dem Bereich des Wohnungswesens und Ressorts der Landesverwaltung berät zu Maßnahmen, die zur Entspannung am Wohnungsmarkt in den hessischen Kommunen beitragen können.

Verschiedene thematische Arbeitsgruppen und Projektteams der Allianz hatten sich in den vergangenen Monaten mit den Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten am Wohnungsmarkt befasst und Handlungsvorschläge unterbreitet. Konkretisierungsbedarf bestand z.B. hinsichtlich des Wohnungsbedarfs nach Zielgruppen unter besonderer Berücksichtigung altengerechten Wohnens. Im Plenum wurde dazu nun eine aktuelle Studie des IWU Institut Wohnen und Umwelt aus Darmstadt vorgestellt.

Die nachhaltige Innenentwicklung in den Städten war ein weiteres Thema des Plenums. Anhand von guten Beispielen aus Hessen wurde aufgezeigt, wie komplizierte städtebauliche und rechtliche Herausforderungen bewältigt und ein neues Wohnungsangebot geschaffen werden kann.

Zentraler Programmpunkt war die Diskussion mit Vertretern aus Wiesbaden, Oberursel und Hattersheim, bei der es um Probleme in kleinen und großen Kommunen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ging. Diskutiert wurde außerdem, wie es gelingen kann, in der Bürgerschaft vor Ort mehr Akzeptanz für den dringend erforderlichen Wohnungsbau zu erreichen.

„Dreh- und Angelpunkt für die zügige Bereitstellung von bezahlbaren Wohnungen bleibt jedoch die Verfügbarkeit von Flächen für den Wohnungsneubau und damit eine aktive Liegenschaftspolitik in den Kommunen“ fasste Staatssekretärin Tappeser die Diskussion zusammen „Grundstücke sollten dabei zukünftig nicht mehr nach dem Höchstpreis-Prinzip, sondern bspw. zu einem Festpreis und anhand von qualitativen Kriterien – also dem besten Konzept für ein Grundstück – vergeben werden. Hier besteht noch großer Informationsbedarf bei den Kommunen.“

Bereits initiiert ist die bei der Hessen Agentur angesiedelte „Servicestelle Wohnungsbau in Hessen“, die als Lotse durch die verschiedenen Beratungs- und Förderangebote des Landes fungiert. Dieses Angebot richtet sich an Kommunen, Initiativen sowie Fachleute am Wohnungsmarkt und ist unter Telefon: 0611 95017-8181, E-Mail: service@wohnungsbau.hessen.de erreichbar. Flankiert wird dieses Angebot künftig noch von einer Homepage.




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