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Stadtumbau in Hessen


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Die Schwerpunkte im Städtebauförderprogramm Stadtumbau in Hessen, die Anpassung an die Herausforderungen der demografischen Entwicklung und des wirtschaftlichen Strukturwandels, wurden 2016 um die Themenfelder Klimaschutz und Klimaanpassung erweitert.

Die hessischen Städte und Gemeinden stehen vor vielfältigen Veränderungsprozessen. Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie Gebäude und Infrastrukturen bedürfen der baulichen Anpassung oder Erweiterung – je nach lokaler Situation im Bundesland. In Hessen besteht die Chance, sich frühzeitig präventiv mit den notwendig werdenden Anpassungsleistungen zu befassen, bevor sie zu einer nur schwer zu bewältigenden Aufgabe werden. Die Förderung und Einbindung der grünen und blauen Infrastruktur soll den hessischen Städten und Gemeinden die Möglichkeiten aufzeigen, den Lebens-, Wohn,- und Freizeitraum zu stärken und unter den Gesichtspunkten von Klimaschutz und -anpassung nachhaltig zu gestalten. Diesen Maßnahmen kommt die Rolle eines wichtigen Bindeglieds zu, da Lebens- und Standortqualität als weiche Standortfaktoren auch von demografischer und wirtschaftlicher Bedeutung sind.

Wir beraten im Auftrag des Umweltministeriums im "Kompetenzzentrum Stadtumbau in Hessen" die Programmkommunen, betreiben das Netzwerkmanagement, koordinieren Kommunikation und Wissenstransfer der Förderstandorte untereinander und unterstützen das Land bei der strategischen Programmsteuerung. Das Förderprogramm wird seitens des Landes Hessen als Dialog zwischen Land und Kommunen sowie zwischen den Kommunen untereinander verstanden.

www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de

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Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz startet neues Förderprogramm



Foto: Familienzentrum Neu-Isenburg / Hessen Agentur Bild: Foto: Familienzentrum Neu-Isenburg / Hessen Agentur

Mit dem "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" stellen der Bund und das Land Hessen den Kommunen ein neues und starkes Förderinstrument zur Verfügung. Gefördert werden quartiersbezogene Bauprojekte, die den sozialen Zusammenhalt und die Integration vor Ort unterstützen und nachhaltig stärken. Das können beispielsweise Stadtteilzentren, Kitas, soziokulturelle Zentren, öffentliche Bildungseinrichtungen (ohne allgemein- und berufsbildende Schulen), Jugendtreffs, Jugendwerkstätten oder Nachbarschaftscafés sein, die dringend saniert, modernisiert oder ausgebaut werden müssen. Auch die Aufwertung von Außenbereichen solcher Einrichtungen kann gefördert werden einschließlich des Baues von Spiel- und Sportplätzen und grünen Bewegungsparcours.

"Ein gutes und beständiges Zusammenleben aller Bewohnerinnen und Bewohner in
unseren Städten und Gemeinden braucht lebenswerte und stabile Quartiere. Nachbarschaftliches Leben findet in hohem Maße in öffentlichen Räume und öffentlichen Einrichtungen statt. Genau dort setzen wir mit dem Investitionspakt an“, betont Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz.

Die Projekte zur sozialen Integration werden mit einer staatlichen Förderung von 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten einschließlich Planungskosten unterstützt. Antragsberechtigt sind ausschließlich hessische Städte und Gemeinden sowie kommunale Zweckverbände oder Planungsverbände.

Voraussetzung für eine Förderung ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept, eine städtebauliche Gesamtstrategie oder ein vergleichbares Rahmenkonzept der Kommune. Die hierin formulierten Ziele der Quartiersentwicklung müssen mit den Zielen des Investitionspaktes übereinstimmen. Vorrangig gefördert werden Projekte, die in den Maßnahmengebieten der Städtebauförderung liegen. Ausnahmen sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Anträge auf Programmaufnahme im Jahr 2017 können bis zum 08. September 2017 eingereicht werden. Alle weiteren Informationen, wie Programminformation und Antragsunterlagen online:

www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de