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Kommunal- und Regionalentwicklung


  • Bad Karlshafen, eines von 32 hessischen Heilbädern und Kurorten, mit deren Entwicklungsperspektiven sich die HA befasstBad Karlshafen, eines von 32 hessischen Heilbädern und Kurorten, mit deren Entwicklungsperspektiven sich die HA befasst
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Wirtschaftliche, demografische und gesellschaftliche Veränderungen führen zu einem verstärkten Wettbewerb der Regionen und Kommunen um Unternehmen und Arbeitskräfte. Globale Trends wirken sich auch auf die Kommunalentwicklung aus, auf die entsprechenden wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen im Wettbewerb der Städte miteinander und der Stadtregionen. Nur im ausgewogenen Zusammenspiel von Akteuren, Aufgaben, Qualitäten und Angeboten können die hessischen Regionen und Kommunen ihre Kompetenzen für die Zukunft weiterentwickeln.


Regionale und kommunale Entwicklungskonzepte

Kommunen und Regionen müssen vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels regional angepasste Strategien entwickeln, damit Wirtschaftsstandorte im Wettbewerb um Unternehmen, Investitionen und Fachkräfte erfolgreich sind. Bestandteile einer solchen Entwicklungsstrategie können Innovation, Branchencluster, Unternehmensnetzwerke, Qualifizierung, Existenzgründungs- und Mittelstandsförderung, Regionalimage und Regionalmarketing sowie Kooperation mit Nachbarregionen sein. Das Gewicht der einzelnen Elemente muss sich aus spezifischen Stärken und Qualitäten der Region ergeben.

 

Entwicklung des ländlichen Raums

Der ländliche Raum ist durch Bevölkerungsrückgang und Überalterung gekennzeichnet. Die Sicherung der Infrastruktur stellt sich im ländlichen Raum als eine der notwendigsten Aufgaben heraus. Hierzu sind erweiterte und ergänzende Strategien für die Bereiche Dorferneuerung, Mobilität und Anpassung der Infrastruktur (Dienstleistung, Gemeinwesenbedarf, Ver- und Entsorgung, Einzelhandel) zu entwickeln. Im Auftrag des Landes beraten und begleiten wir Kommunen und erarbeiten hierzu Studien und Handlungsempfehlungen.

Im Rahmen der Servicestelle Vitale Orte 2030 bündeln wir Informationen zu Projekten, die die Folgen des demografischen Wandels auf dem Land gestalten, und unterstützen den persönlichen Erfahrungsaustausch. Wir veranstalten „Praxisforen“, in denen die Projekte vorgestellt und von den Erfahrungen vor Ort berichtet wird. www.vitale-orte.hessen-nachhaltig.de

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Nachhaltige Stadtentwicklung: Land Hessen fördert 18 neue Standorte in drei Programmen



Foto: Boris Borm Bild: Foto: Boris Borm

Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz überreichte in Frankfurt Aufnahmebescheide für die Programme "Stadtumbau in Hessen", "Soziale Stadt" und "Städtebaulicher Denkmalschutz". "Ob große oder kleine hessische Kommunen, ob Innenstädte oder Stadtteile: Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf ein lebenswertes, grünes und intaktes Wohnumfeld. Darum freue ich mich besonders, neue Standorte in unsere Programme aufzunehmen und damit eine Förderung in den kommenden Jahren zuzusichern", sagte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz im Haus am Dom in Frankfurt.

Dort überreichte sie den Vertretern der 18 neu aufgenommenen Standorte in den Programmen "Stadtumbau in Hessen", "Soziale Stadt" und "Städtebaulicher Denkmalschutz" den jeweiligen Aufnahmebescheid. "Mit den Mitteln aus diesen drei Programmen der nachhaltigen Stadtentwicklung können wir zur Verbesserung der Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie der Lebens- und Umweltqualität beitragen. Darüber hinaus erhalten wir das identitätsstiftende baukulturelle Erbe und werten benachteiligte Quartiere auf", sagte die Ministerin. "Auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum kann durch die Programme der Stadtentwicklung begleitet werden – das haben wir im Masterplan Wohnen festgeschrieben. Denn Stadtentwicklung und Wohnungsbau gehen in Hessen Hand in Hand."

Insgesamt zehn Stadtquartiere können 2017 in das Förderprogramm Stadtumbau in Hessen neu aufgenommen werden. Ministerin Hinz betonte: "Im Fokus des Programms steht ein klimaorientierter Stadtumbau. Gefördert werden Städtebauprojekte, die zum Klimaschutz beitragen oder der Anpassung von Städten und Gemeinden an den Klimawandel dienen." Hinz ergänzte: "Zugleich muss der der Stadtumbau dem demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel gerecht werden. Hierzu gehört auch eine gute Wohnraumversorgung für alle." Neben den neuen Fördergebieten, werden zahlreiche bereits aufgenommene Förderstandorte gefördert.

Insgesamt erhalten 33 Fördergebiete rund 25 Millionen Euro aus dem Stadtumbauprogramm. Das Programm Soziale Stadt wurde erheblich aufgestockt, hier kommen im laufenden Jahr sechs neue Standorte hinzu. Das Programm setzt besonders stark auf die Teilhabe der Bürger vor Ort und bündelt vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der städtebaulichen und sozialen Situation. "Im Sinne einer nachhaltigen Stadterneuerung erfolgt in den Projekten daher eine enge Verknüpfung sozialer, ökologischer, kultureller und ökonomischer Handlungsfelder", sagte Ministerin Hinz.

Das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz kann in diesem Jahr um zwei neue Standorte erweitert werden. Im Fokus steht hierbei, neue Nutzungen für erhaltenswerte Gebäude, historische Ensembles sowie bauliche Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten. Ministerin Hinz: "Besondere Bedeutung kommt dabei der Schaffung und dem Erhalt von Wohnraum auch in kleineren Städten und Gemeinden zu, die einen wichtigen Beitrag für bezahlbaren Wohnraum im ganzen Land leisten." 

Abschließend bedankte sich Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz ausdrücklich bei den hessischen Kommunen: "Mit dem besonderen, auch finanziellen Engagement der hessischen Städte und Gemeinden im Städtebau gelingt es, die nachhaltige Entwicklung bestehender Stadtstrukturen mit den historischen Innenstädten und Ortskernen zeitgemäß fortentwickeln. Dabei können sie sozialen Nachteilen entgegenwirken, wirtschaftlich Entfaltungsmöglichkeiten verbessern sowie die natürlichen Lebensgrundlagen in der gebauten Umwelt schützen. Ich freue mich auf die vielen neuen Projekte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden können."

Weitere Informationen: www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de

Foto: Staatsministerin Priska Hinz mit Vertretern der neuen Förderstandorte (Quelle: BORIS BORM)




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