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Städtebau- und Kommunalentwicklung


  • Stadtumbau in Hessen
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Der Bereich Städtebau- und Kommunalentwicklung berät das Land in Fragen der räumlichen und städtebaulichen Entwicklung in Hessen und unterstützt das Land und die Kommunen bei der Umsetzung der Städtebauförderprogramme.

Wir bieten eine breite Palette von Dienstleistungen: Beratung und Ideenfindung, Projektsteuerung und -management, Moderation und Koordination.

Unser Tätigkeitsspektrum umfasst:

  • Analysen zur Kommunalentwicklung 
  • Begleitung der Umsetzung von Städtebauförderungsprogrammen (Beratung und Steuerung)
  • Evaluierung von Förderprogrammen
  • Konzeption und Durchführung von Wettbewerben
  • Konzeption, Durchführung und Moderation von Workshops, Fachforen und Veranstaltungen im Netzwerk Stadtentwicklung in Hessen

Unser Know-how umfasst:

  • langjährige Erfahrungen mit landespolitischen Themen und Fragestellungen,
  • differenzierte Kenntnisse der Regionen und der institutionellen Strukturen,
  • enge Kontakte zu den regionalen Akteuren,
  • qualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Stadt- und Regionalplanung, Geographie, Architektur, Ingenieurwesen

Unsere Themenfelder sind:

  • Kommunal- und Regionalentwicklung
  • Servicestelle Wohnungsbau in Hessen
  • Kompetenzzentrum Stadtumbau
  • Zentrum Aktive Kernbereiche
  • Servicestelle HEGISS
  • Landesinitiative +Baukultur in Hessen
  • Konversionsberatung
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News

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Nachhaltige Stadtentwicklung: Land Hessen fördert 18 neue Standorte in drei Programmen



Foto: Boris Borm Bild: Foto: Boris Borm

Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz überreichte in Frankfurt Aufnahmebescheide für die Programme "Stadtumbau in Hessen", "Soziale Stadt" und "Städtebaulicher Denkmalschutz". "Ob große oder kleine hessische Kommunen, ob Innenstädte oder Stadtteile: Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf ein lebenswertes, grünes und intaktes Wohnumfeld. Darum freue ich mich besonders, neue Standorte in unsere Programme aufzunehmen und damit eine Förderung in den kommenden Jahren zuzusichern", sagte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz im Haus am Dom in Frankfurt.

Dort überreichte sie den Vertretern der 18 neu aufgenommenen Standorte in den Programmen "Stadtumbau in Hessen", "Soziale Stadt" und "Städtebaulicher Denkmalschutz" den jeweiligen Aufnahmebescheid. "Mit den Mitteln aus diesen drei Programmen der nachhaltigen Stadtentwicklung können wir zur Verbesserung der Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie der Lebens- und Umweltqualität beitragen. Darüber hinaus erhalten wir das identitätsstiftende baukulturelle Erbe und werten benachteiligte Quartiere auf", sagte die Ministerin. "Auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum kann durch die Programme der Stadtentwicklung begleitet werden – das haben wir im Masterplan Wohnen festgeschrieben. Denn Stadtentwicklung und Wohnungsbau gehen in Hessen Hand in Hand."

Insgesamt zehn Stadtquartiere können 2017 in das Förderprogramm Stadtumbau in Hessen neu aufgenommen werden. Ministerin Hinz betonte: "Im Fokus des Programms steht ein klimaorientierter Stadtumbau. Gefördert werden Städtebauprojekte, die zum Klimaschutz beitragen oder der Anpassung von Städten und Gemeinden an den Klimawandel dienen." Hinz ergänzte: "Zugleich muss der der Stadtumbau dem demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel gerecht werden. Hierzu gehört auch eine gute Wohnraumversorgung für alle." Neben den neuen Fördergebieten, werden zahlreiche bereits aufgenommene Förderstandorte gefördert.

Insgesamt erhalten 33 Fördergebiete rund 25 Millionen Euro aus dem Stadtumbauprogramm. Das Programm Soziale Stadt wurde erheblich aufgestockt, hier kommen im laufenden Jahr sechs neue Standorte hinzu. Das Programm setzt besonders stark auf die Teilhabe der Bürger vor Ort und bündelt vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der städtebaulichen und sozialen Situation. "Im Sinne einer nachhaltigen Stadterneuerung erfolgt in den Projekten daher eine enge Verknüpfung sozialer, ökologischer, kultureller und ökonomischer Handlungsfelder", sagte Ministerin Hinz.

Das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz kann in diesem Jahr um zwei neue Standorte erweitert werden. Im Fokus steht hierbei, neue Nutzungen für erhaltenswerte Gebäude, historische Ensembles sowie bauliche Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten. Ministerin Hinz: "Besondere Bedeutung kommt dabei der Schaffung und dem Erhalt von Wohnraum auch in kleineren Städten und Gemeinden zu, die einen wichtigen Beitrag für bezahlbaren Wohnraum im ganzen Land leisten." 

Abschließend bedankte sich Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz ausdrücklich bei den hessischen Kommunen: "Mit dem besonderen, auch finanziellen Engagement der hessischen Städte und Gemeinden im Städtebau gelingt es, die nachhaltige Entwicklung bestehender Stadtstrukturen mit den historischen Innenstädten und Ortskernen zeitgemäß fortentwickeln. Dabei können sie sozialen Nachteilen entgegenwirken, wirtschaftlich Entfaltungsmöglichkeiten verbessern sowie die natürlichen Lebensgrundlagen in der gebauten Umwelt schützen. Ich freue mich auf die vielen neuen Projekte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden können."

Weitere Informationen: www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de

Foto: Staatsministerin Priska Hinz mit Vertretern der neuen Förderstandorte (Quelle: BORIS BORM)




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