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Wirtschaftsforschung & Landesentwicklung


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Die Abteilung Wirtschaftsforschung und Landesentwicklung berät das Land in Fragen der wirtschaftlichen, demografischen, sozialen und räumlichen Entwicklung in Hessen.

Wir erstellen Analysen und Konzepte als Entscheidungsgrundlagen für Politik, Wirtschaft und Verwaltung und unterstützen Regionen und Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen.

Wir bieten eine breite Palette von Dienstleistungen: Gutachten und Stellungnahmen, Beratung und Ideenfindung, Moderation und Koordination.

Unser Tätigkeitsspektrum umfasst:

  • regionale und sektorale Strukturanalysen
  • Kurz- und Langfristprognosen
  • Monitoring und wissenschaftliche Begleitung von Modellvorhaben
  • Wirkungsanalysen und Evaluierung von Programmen
  • Bedarfsanalysen und Machbarkeitsstudien
  • Primärerhebungen bei Unternehmen und Haushalten
  • Praxisforen, Workshops und Veranstaltungen

Unser Know-how umfasst:

  • langjährige Erfahrungen mit landespolitischen Themen und Fragestellungen, 
  • differenzierte Kenntnisse der Regionen und der institutionellen Strukturen, 
  • enge Kontakte zu den regionalen Akteuren,
  • qualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Volkswirtschaft, Geographie und Statistik.

Unsere Themen sind:

  • Wirtschaftsentwicklung, Branchen, Märkte
  • Energiemonitoring
  • Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, ESF
  • Krankenhausplanung, Statistik, Datenanalyse
  • Demografie
  • Servicestelle Vitale Orte 2030
  • Geschäftsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft
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Weniger Jugendliche, mehr Studenten: Nachfrage nach dualer Ausbildung sinkt



Bild:

Die Nachfrage nach betrieblichen Ausbildungsstellen wird weiter zurückgehen. Das hat eine bis zum Jahr 2030 reichende Studie der Hessen Agentur im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums ergeben. Hauptgrund ist die sinkende Zahl Jugendlicher. Dass von den verbleibenden immer mehr Abitur und Studium anstreben, verstärkt den Trend, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mitteilte: "Das zeigt, wie wichtig die Bemühungen des Bündnisses Ausbildung Hessen sind, die duale Ausbildung attraktiver zu machen. Die duale Berufsausbildung sichert unseren Unternehmen die Fachkräfte von morgen."

Laut Prognose verläuft Bevölkerungsentwicklung regional unterschiedlich. In den Regierungsbezirken Gießen und Kassel wird die Zahl der 16- bis 19-Jährigen bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2015 um rund ein Viertel abnehmen, in Südhessen dagegen nur um 5 Prozent.

Insgesamt stehen in den kommenden Jahren jeweils rund 40.000 Schulabgängerinnen und Schulabgänger für Ausbildungsplätze in Hessen zur Verfügung. Im Schuljahr 2010/2011 waren es noch rund 51.000. Die Studie zeigt auch die Verschiebungen im Schulsystem. 2015 schlossen 39 Prozent der Schülerinnen und Schüler ihre Laufbahn mit Abitur oder Fachabitur ab. Zehn Jahre zuvor waren es nur rund 26 Prozent. Parallel dazu hat sich die Zahl der Hauptschulabschlüsse fast halbiert: Um 9000 auf 11.500 im Jahr 2015 (minus 44 Prozent). 

Als Konsequenz erwartet die Studie, dass im Jahr 2025 noch 33.700 Ausbildungsverträge geschlossen werden; derzeit sind es ca. 37.000. Potenzial für die Nachfrage nach dualer Ausbildung bietet laut Studie vor allem die Zuwanderung. Mehr Bedeutung für die duale Ausbildung könnten Tourismus und Gastronomie, Logistik, das Gesundheitswesen und die Baubranche gewinnen. In Metall-, Energie- und Elektroberufen wächst dagegen der Anteil der Tätigkeiten, die von Computern oder computergesteuerten Maschinen übernommen werden können.

Zur Studie




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